Safer Use Tipps

Info 21.5.2020 Facebook Teilen

Informiere dich bevor du konsumierst!

Jeder Konsum birgt Risiken in sich, willst du Risiken ganz vermeiden, nimm keine Drogen!

Entscheidest du dich trotzdem für den Konsum, ist es wichtig, dass du dich vorher über Wirkungen, Risiken und Safer Use informierst, um das Risikopotential besser einschätzen zu können und Schäden zu vermeiden.
Über einzelne psychoaktive Substanzen findest du diesbezüglich weiter unten angeführt nützliche Infos!

Wenn du dich für den Konsum entscheidest, beachte folgendes:
Diese drei Faktoren beeinflussen gewünschte und unerwünschte Wirkungen beim dem Substanzkonsum und müssen berücksichtigt werden:
  • Die Substanz (drug) selbst: Qualität, Dosis, Reinheit ...
  • Persönlichkeit und Stimmung (set) des*r Nutzers*in: Erwartungen, Ängste, momentane Stimmungen, körperlicher Zustand ...
  • Das Umfeld (setting), in dem der Substanzkonsum stattfindet

• Taste dich mit einer niedrigen Dosis an die erwünschte Wirkung heran.
• Vermeide Mischkonsum – auch mit Alkohol. Mischkonsum führt zu den häufigsten Notfällen im Party-Setting – die Risiken sind nicht abschätzbar.
• Trink genug Wasser, 1/4 - 1/2 l pro Std. (Austrock­nung vermeiden).
• Frauen sollten grundsätzlich niedriger dosieren als Männer.
• Informiere deine Freund*innen was und wieviel du konsumierst. TAKE CARE OF YOUR FRIENDS!
• Gönn dir während und auch nach dem Konsum Ruhepausen. Nimm dir nach der Party genügend Zeit zur Erholung. Ritualiesiere deinen Konsum!
• Wer konsumiert, fährt nicht, wer übermüdet ist, auch nicht. Null Toleranz!
• Lege mehrwöchige (min. 4-6 Wochen) bis mehrmo­natige Konsumpausen ein.
• Bei (Drogen)notfällen: Rufe 112 an!

Es wäre wichtig, Substanzen testen zu lassen, damit du weißt, was du konsumierst. Bis dato gibt es Drug Che­cking allerdings nur vereinzelt, wie beispielsweise in Innsbruck (MDA Basecamp), Turin, Wien, Zürich, Bern.
 
Safer Sniffing
• Konsumiere nur mit deinem eigenen, sauberen Röhrchen (Ansteckungsgefahr: Hepatitis C).
• Zerkleinere das Pulver so fein wie möglich.
• Spüle deine Nase nach dem Sniffen mit warmem Wasser und idealerweise mit Meersalz aus und verwende eine Nasensalbe.

Too Much
Denk daran, dass bei hohen Dosierungen, häufigem Konsum und Mischkonsum die unangenehmen Neben­wirkungen stärker und häufiger werden. Außerdem ist das Risiko größer, dass du dir dauerhafte körperliche oder psychische Schäden zufügst.
Wenn du mit deinem Konsum nicht mehr klarkommst, hol dir Hilfe.

Dieser Text ist der Broschüre „Informiere dich, bevor du konsumierst…“ entnommen.

Hilfe und Erstberatung:
help@forum-p.it
Tel. 0471 324801


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  • Lust auf einen Ratscher über Konsum, Risiko nd Safer Use? --> Drug Talk
Das Forum Prävention bietet durch das Projekt streetlife.bz aufsuchende Präventionsarbeit an.



 

Wirkung, Risiken und Safer Use psychoaktiver Substanzen

Informiere dich, bevor du konsumierst!

Zur Erinnerung: Jeder Konsum birgt Risiken in sich, willst du Risiken ganz vermeiden, nimm keine Drogen! Entscheidest du dich trotzdem für den Konsum, ist es wichtig, dass du dich vorher über Wirkungen, Risiken und Safer Use informierst, um das Risikopotential besser einschätzen zu können und Schäden zu vermeiden.

Alkohol

Alkohol

Substanz
Alkohol (Ethanol) wird durch die Vergärung von Zucker aus Früchten und Getreide gewonnen.
Konsumform: trinken.

Wirkung
Wirkungseintritt bereits ab 5 Min., nach 60 Min. der Einnahme höchste Alkoholkonzentration im Blut.
Wirkdauer: dosisabhängig, Abbau pro Stunde im Durchschnitt 0,10 bis 0,15 Promille.
Anregend, entspannend, enthemmend, euphorisie­rend, erhöhte Risikobereitschaft.

Risiken
Koordinations-, Sprach- und Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Dehydration. Bei sehr hohen Dosen Unterkühlungs- oder Überhitzungsgefahr,
Bewusstlosigkeit, Tiefschlaf, Delirium, Koma. Erhöhtes Aggressionspotenzial, riskantes Verhalten im Straßenverkehr und beim Sex. Bei Rauschtrinken (große Mengen in kurzer Zeit) Vergiftungsgefahr!
Bei regelmä­ßigem Konsum: psychische und körperliche Abhängig­keit, Schädigung sämtlicher Körperorgane, Störungen des Nervensystems und der Gedächtnisfunktion.

Risiken reduzieren
• Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt deine Psyche und deinen Körper. Achte auf dich und deine Grenzen.
• Überprüfe deine Selbsteinschätzung mithilfe des Selbsttests zum Allkoholkonsum
• Erhalte einen Richtwert über deinen Promillewert mit Hilfe des Online Promillerechners
• Trinke Alkohol nicht auf leeren Magen, meide Mixgetränke mit Energy-Drinks.
• Vermeide Mischkonsum verschiedener Alkoholsorten.
• Trinke regelmäßig Wasser dazu (Alkohol entzieht deinem Körper Wasser).
• Achtung: Zwischen Alkohol und Medikamenten gibt es unberechenbare Wechselwirkungen!
• Kombiniere Alkohol nicht mit anderen Drogen.
• Don‘t drink and drive! Nutze den Shuttle Finder
Promillerechner und Alkoholrechner
Geschlecht
Gewicht in kg
Konsumierte Getränke
Alkoholisches Getränk
Anzahl der Flaschen
Anzahl der Gläser
neues Getränk
Ergebnis
In den Getränken enthaltener Alkohol in Gramm
Bei der Berechnung der Alkoholmenge in Gramm spielt der Alkoholprozentanteil des Getränks in Vol-%, die entsprechende konsumierte Menge in ml und das spezifische Gewicht von Alkohol 0,8g/ml eine Rolle.
Beachte: die angegebene Menge ist ein Richtwert und keineswegs als absolut zu betrachten
Ins Blut gelangen tatsächlich 70% bis 90% des konsumierten Alkohols, der Rest wird vom Körper nicht verarbeitet und ausgeschieden. Bei Ihrer Berechnung wurden 90% als Richtwert herangezogen.
 
Blutalkoholkonzentration in Promille (BAK)
Beachte: das Ergebnis ist als Richtwert und keineswegs als absolut zu deuten. Der Alkoholgehalt im Blut hängt von mehreren Faktoren ab, diese Berechnung basiert auf die Widmark'sche Formel und orientiert sich an einem gesunden Menschen mit normal funktionierender Leber und ohne Medikamentenkonsum. Zudem beinhaltet die angeführte Formel körperliche Prozesse wie beispielsweise den durchschnittlichen stündlichen Alkoholabbau von 0,1Promille nicht. Hinweis: für die Berechnung spielt der Körperflüssigkeitsanteil eine Rolle. Dieser unterscheidet sich unter anderem je nach Geschlecht! Für - Divers - wurde ein Durchschnittswert von 0,7% des Reduktionsfaktors herangezogen.
Geschätzte Zeit bis der Alkohol abgebaut ist (Richtwert: minimale BAK-Abnahme von 0,1 Promille/Stunde):
Diese Zeit ist ein RICHTWERT darüber, wie lange ein gesunder Körper insgesamt braucht, die angegebene Menge an konsumierten Alkohol abzubauen. Auch die Zeitspanne in der getrunken wird, spielt dabei eine Rolle: für Ihren Körper ist es von Vorteil, sich nicht nur nach dem Konsum, sondern auch währenddessen Zeit zu geben! Sind Sie noch fahrtauglich? Dies lässt sich hier nicht feststellen, denn hierfür sind mehrere Faktoren zu beachten! Grundsätzlich: Fügen Sie besser eine oder zwei weitere Stunden hinzu, um auf der sicheren Seite zu sein! Beachten Sie zudem, ob Sie je nach Ergebnis womöglich auch morgen das Auto noch stehen lassen sollten.
Achtung:
Die Berechnung des Blutalkohols und Abbauzeit erfolgt ohne Gewähr!
Bitte beachten Sie, dass Promillerechner nur Richtwerte für den Blutalkohol liefern können. Der Alkoholgehalt im Blut sowie dessen Abbau hängen von mehreren Faktoren ab, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Die Formel basiert auf Durchschnittswerten und orientiert sich an einem gesunden Menschen mit normal funktionierender Leber und ohne Medikamentenkonsum. Zudem beinhaltet die angeführte Formel körperliche Prozesse wie beispielsweise den stündlichen Alkoholabbau von 0,1 nicht.
Sie darf somit nicht als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden, ob Sie noch fahrtüchtig sind, denn das Ergebnis kann  im Einzelfall von den obigen Ergebnissen abweichen.

Amphetamin / Speed

Amphetamin / Speed

Substanz
Pulver oder Paste (weiß, beige oder rosa), selten Pillen/Kapseln.
Konsumformen: schnupfen oder schlucken, seltener spritzen oder rauchen.

Wirkung
Wirkungseintritt geschnupft nach 2 – 10 Min., geschluckt nach 30 – 45 Min.
Wirkdauer: 6 – 12 Std.
Gefühl erhöhter Leistungsfähigkeit, gesteigertes Selbstwertgefühl, Euphorie, Rededrang, erhöhte Risikobereitschaft, Unterdrückung von Hunger und Schlafbedürfnis, vermindertes Schmerzempfinden.

Risiken
Zittern, Unruhe, Übelkeit, Herzrasen/Herzflattern, Kopfschmerzen, erhöhte Körpertemperatur (Über­hitzungs- und Austrocknungsgefahr!) Reizbarkeit, aggressives Verhalten (v.a. in Kombination mit Alkohol). Bei hohen Dosen und/oder regelmäßigem Konsum: Speedpickel, Schlafstörungen, Paranoia bis zur Speed-Psychose, Hirnblutungen, Schlaganfall, Abhängigkeit.

Risiken reduzieren
• Der Reinheitsgrad bei Speed variiert stark (5%-90%) und ist optisch nicht erkennbar. Dosiere vorsichtig und teste an!
• Speed wirkt auszehrend. Ernähre dich gesund (Vitamine, Mineralien, usw.) und mache mehrwöchige Konsumpausen.
• Lege Tanzpausen ein und trinke genug alkoholfreie Getränke (Überhitzungs- und Austrocknungsgefahr!).
• Speed trocknet die Schleimhäute stark aus. Denke daran auch beim Sex.
• Konsumiere kein Speed bei Bluthochdruck, Leber / Nierenerkrankungen, Diabetes.

Methamphetamin
Ein synthetisches Aufputschmittel in Form von Pillen, kristallinem Pulver (Crystal) oder freier Base (Meth).
Methamphetamin wirkt grundsätzlich stärker und länger als Amphetamin, die Nebenwirkungen und Risiken sind schwerer und das Abhängigkeitspotenzial ist hoch.

Cannabis

Cannabis

Substanz
Cannabisprodukte werden aus Hanfpflanzen gewonnen: Marihuana (Blüte) und Haschisch (Harz).
Wichtigster psychoaktiver Wirkstoff: THC.
Weiterer wichtiger Wirkstoff: CBD.
Konsumformen: rauchen, trinken oder essen.

Wirkung
Wirkungseintritt: geraucht innerhalb weniger Sekun­den, gegessen nach 30 – 180 Min.
Wirkdauer: geraucht 1 – 4 Std., gegessen bis zu 16 Std.
Entspannung, Gelassenheit, Euphorie, verändertes Zeiterleben, Hungergefühl. Gefühle (angenehme und unangenehme) werden intensiviert. Hohe Dosen und/oder gewisse Sorten können Halluzinationen auslösen.

Risiken
Anstieg der Herzfrequenz, Kreislaufprobleme, Schwindel, Übelkeit/Erbrechen, Unsicherheit, Über­forderung, Angst und Paranoia. Bei regelmäßigem Konsum: Realitätsverlust, psychische Abhängigkeit, depressive Verstimmungen, Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung, Antriebslosigkeit. Erhöhtes Risiko für Atemwegsbeschwerden und Lungenkrebs.

Risiken reduzieren
• Joints mit Kohle- oder Cellulosefilter oder ein Vaporizer (Inhalator) mindern das Risiko von Atemwegserkrankungen.
• Mischkonsum mit Alkohol führt zu einer oft unerwünscht starken Wirkung und Übelkeit, dies gilt auch beim Konsum von CBD-Gras
• Vermeide den Konsum in Situationen, die deine ganze Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Schule, Arbeit).
• Cannabis ist ein Stimmungsverstärker, bei Motivationsschwierigkeiten ist Kiffen daher nicht ratsam.
• Konsumiere kein Cannabis bei psychischen Problemen oder Schizophrenie.
 
CBD
Äußerlich nicht unterscheidbar von THC-haltigem Cannabis.
Wirkung: v.a. entspannend und mit medizinischem Nutzen. Informiere dich über die Substanz, Wirkungen und Wechselwirkungen und über den aktuellen legalen Status!

Weitere Infos findest du hier
Wie alt bist du?
In welcher Form konsumierst du Cannabis normalerweise?
Falls du "Täglich oder fast täglich" vorhin geantwortet hast.
Seit wann konsumierst du täglich Cannabis?
Wie lange bist du “stoned”, wenn du Cannabis konsumierst? 
Konsumierst du neben Cannabis auch noch andere Substanzen regelmäßig?
Hast du schon mal darüber nachgedacht, aufzuhören?
Hat dich schon einmal jemand darauf angesprochen, dass du zu viel kiffst oder hattest du wegen deines Cannabiskonsums Konflikte mit anderen Personen (Freund*innen, Partner*in, Lehrpersonen, Vorgesetzte, Eltern, etc.)? 
Hattest du aufgrund des Kiffens schon einmal unerklärliche Ängste, bedrohliche Gefühle, Niedergeschlagenheit oder Einbildungen? 
Hast du schon einmal gekifft, obwohl wichtige Dinge zu erledigen waren (z.B. bei der Arbeit, vor einer Prüfung, im Straßenverkehr)? 
Erkennst du dich in einer der folgenden Aussagen wieder?
Konsumierst du allein oder in der Gruppe?
Falls "Gruppe" ausgewählt wurde. Was trifft auf dich zu?
Selbsttest Cannabis
101 225 0

Dein Cannabiskonsum ist wahrscheinlich nicht problematisch. 

Für dich ist der Cannabiskonsum etwas Besonderes, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und passiert nicht in Momenten, in denen du mit Schule oder Beruf beschäftigt bist. Wahrscheinlich bist du in der Lage Cannabis nur dann zu konsumieren, wenn du eben Lust darauf hast. Deine Freundschaften und sozialen Beziehungen scheinen durch deinen Cannabiskonsum im Allgemeinen nicht beeinträchtigt zu sein. Du hast keine Bedenken, Beziehungen oder Aktivitäten, die dir wichtig sind, zu vernachlässigen. Wahrscheinlich hast du verschiedene Möglichkeiten in deinem Leben, um Spaß zu haben, dich zu entspannen und dich gut zu fühlen. 

Tipps: 

Sei vorsichtig, wenn du eine Zunahme des Cannabiskonsums feststellst. 

Du kannst Cannabis bewusst und mit Genuss konsumieren, aber es kann auch passieren, dass du mehr konsumierst, als du dir vornimmst.  

Vielleicht gibt es Situationen, in denen es für dich herausfordernd ist, die Kontrolle zu behalten, und dass du Nebenwirkungen oder andere negative Auswirkungen auf deinen Körper oder deine Psyche erlebst. Wenn du dich nicht gut fühlst, sollte dies ein Signal für dich sein, deinen Cannabiskonsum einzustellen oder zu reduzieren. 

Wenn Cannabis für dich bereits zur Gewohnheit geworden ist, muss das nicht alarmierend sein, hat aber den Charakter des Besonderen verloren. Es könnte auch sein, dass der Cannabiskonsum bereits Beziehungen, die dir wichtig sind, beeinflusst hat. 

 

Tipps: 

Versuche eine Pause zu machen und Cannabis für ein paar Wochen nicht zu konsumieren. Dies kann dir dabei helfen deinen Konsum zu reflektieren. 

In dieser Zeit kann es hilfreich sein, darauf zu achten, wie oft, wann und wie sich dein Verlangen nach Cannabis meldet, damit du die Zusammenhänge zwischen bestimmten Situationen und deinem Cannabiskonsum erkennen kannst. Um einen besseren Überblick zu haben, kannst du ein Konsumtagebuch führen. 

Wahrscheinlich ist Cannabiskonsum für dich eine Strategie in vielen Situationen: um Stress abzubauen, Langeweile zu überwinden oder eine gute Zeit zu verbringen. Gleichzeitig gibt es auch negative Auswirkungen: Du vergisst oft wichtige Dinge oder hast nicht mehr die nötige Aufmerksamkeitsspanne zum Lernen, Arbeiten oder andere wichtige Dinge deines Lebens zu erledigen. 

Es scheint, dass sich einige Bereiche deines Lebens durch den Konsum verändert haben und du die Kontrolle über manche davon etwas verloren hast. Vielleicht hat dir schon jemand geraten, deinen Cannabiskonsum zu reduzieren, aber du siehst für dich noch kein Problem darin.  

 

Tipps: 

Cannabiskonsum kann ein Gesundheitsrisiko (insbesondere für deine Psyche) darstellen. Es ist sinnvoll, sich seiner eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden, um etwas zu verändern. 

Du könntest eine Konsumpause einlegen, damit du die Vor- und Nachteile deines Konsums besser verstehen kannst. Ein Gespräch mit einer vertrauten Person kann ebenfalls eine große Hilfe sein.  

Gleichzeitig empfehlen wir dir, eine Beratungsstelle aufzusuchen, um dich mit einer Fachperson auszutauschen. 

Du fängst gerade an, mit Cannabis zu experimentieren, oder du konsumierst es schon etwas länger, aber nur zu besonderen Anlässen. Für dich bedeutet Cannabis wahrscheinlich vor allem Spaß und du konsumierst nur, wenn du mit deinen Freund*innen zusammen bist. 

Vielleicht fragst du dich aber trotzdem, ob das ein Problem hast, oder jemand sagt dir, dass es ein Problem ist. Das muss nicht unbedingt so sein. Wenn du Cannabis nur selten konsumiert, wird es sich kaum auf deine Entwicklung auswirken. Trotzdem ist es wichtig, dass du dir der Risiken bewusst bist. Dies gilt natürlich für alle Substanzen und Verhaltensweisen. 

Du bist im Teenager-Alter, deshalb ist es wichtig, dass du dich auf die Dinge konzentrierst, mit denen du dich im Moment wirklich wohl fühlst, während du dich auf deine Zukunftspläne konzentrieren kann.  

Tipps: 

In deinem Alter ist es normal, neugierig zu sein und Neues auszuprobieren. Versuche deinen Cannabiskonsum auf besondere Anlässe zu beschränken, damit er nicht zur Gewohnheit werden kann. 

Achte darauf, wenn du unangenehme Gefühle/Gedanken während oder nach dem Konsum hast und sprich mit einer vertrauten Person darüber. 

Vielleicht konsumierst du Cannabis ganz bewusst, es ist ein Genuss für dich und du hast das Gefühl, noch alles unter Kontrolle zu haben. Du bist jung und hast daher keine Angst vor den Risiken des Konsums. Vielleicht ist es dir auch schon passiert, dass du zu viel konsumiert hast und oder in Momenten, in denen du es nicht geplant hattest. Vielleicht hat sich bei dir auch schon eine Gewohnheit eingeschlichen. 

Du befindest dich in einer Phase deines Lebens, in der es normal ist, zu experimentieren und die eigenen Grenzen auszuloten. Du denkst vielleicht, du hast noch viel Zeit in deinem Leben hast, um Gewohnheiten zu ändern, oder dass diese im Laufe der Zeit sowieso abnehmen. Das stimmt. Aber es stimmt auch, dass es manchmal gar nicht so leicht ist seine eigenen Gewohnheiten zu ändern. Wenn der Cannabiskonsum viel von deiner Zeit und deiner Aufmerksamkeit einnimmt, dann ist es wichtig, ihn zu reduzieren oder damit aufzuhören.  

Tipps:  

Es kann herausfordernd sein, sich der eigenen Probleme bewusst zu werden. Du könntest versuchen, zwei bis vier Wochen lang eine Pause einzulegen und nach dieser Zeit zu schauen, ob sich etwas in deinem Alltag oder an deinem Wohlbefinden geändert hat. Dazu kannst du auch ein Konsumtagebuch führen und mit einer vertrauten Person sprechen.  

Cannabis ist wahrscheinlich eine Routine für dich, eine feste Gewohnheit, ob du nun alleine oder in Gesellschaft bist. Es kann sein, dass es dir durch schwierige Situationen und unangenehme Momente hilft, oder Frustrationen nicht zu spüren, die das Leben mit sich bringt. Das birgt Risiken in sich, denn man entwickelt eine Beziehung zu Cannabis, so dass man nicht mehr in der Lage ist, auf es zu verzichten, um gute oder schlechte Zeiten ohne diesen Begleiter zu überstehen. 

Vielleicht haben Sie sogar beschlossen, damit aufzuhören oder es zu reduzieren, aber Sie merken, dass Sie das nicht können. 

Ratschläge: 

Es ist wichtig, eine Pause von der Substanz zu machen, denn sie könnte Ihre Bedürfnisse und die wichtigen Dinge in Ihrem Leben ersetzen. Sprechen Sie mit einer vertrauten Person darüber. Um aus einer Sucht herauszukommen, ist es wichtig, sich auf Fachleute zu verlassen. Hier im Forum können Sie eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, die Ihnen hilft, Ihre Schwierigkeiten zu bewältigen und die richtige professionelle Hilfe für Sie zu finden. 

Tipps: 

Es ist wichtig, eine Pause von der Substanz zu machen, denn du könnte deine Bedürfnisse und die wichtigen Dinge in deinem Leben ersetzen. Spricht du mit einer vertrauten Person darüber. 

Um aus einer Sucht herauszukommen, ist es wichtig, sich auf Fachleute zu verlassen. Hier im Forum kannst du eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, die dir hilft, deine Schwierigkeiten zu bewältigen und die richtige professionelle Hilfe für dich zu finden. 

Ecstasy

Ecstasy

Substanz
Synthetisches Amphetaminderivat in Form von Pillen, Pulver oder Kristallen.
Hauptwirkstoff: MDMA
Konsumformen: schlucken oder schnupfen.

Wirkung
Wirkungseintritt: geschluckt 30 – 60 Min. nach Einnah­me, selten erst nach 90 Min. Geschnupft nach einigen Minuten.
Wirkdauer: 4 – 6 Std.
Wachheit, Euphorie, Glücksgefühle, Veränderung der Sinnesempfindungen, erhöhtes Kontaktbedürfnis und Empathiefähigkeit.

Risiken
Unterschiedliche MDMA-Dosierung in XTC-Pillen: Gefahr einer Überdosierung! Kiefer-/Muskelkrämpfe, Übelkeit/Erbrechen, Überhitzung, Austrocknung, Unru­he, Angstzustände, Verwirrung, Panik, Halluzinationen. MDMA kann Asthma- und epileptische Anfälle auslö­sen. Bei regelmäßigem und/oder intensivem Konsum: Veränderung des Serotoninsystems bis zum Serotonin­syndrom, verminderte intellektuelle Leistungsfähigkeit, irreparable Hirnschäden.

Risiken reduzieren
• Bei unbekannter Pille taste dich an die Wirkung heran und entscheide nach 2 Std., ob du nachlegen willst. Nicht mehr als 1,3 (Frau) und 1,5 (Mann) mg MDMA pro Kilogramm des Körpergewichts (Tablette: max. ein Viertel oder Hälfte; Pulver: max. 0,1g). Der Körper kann nur beschränkt Serotonin ausschütten und aufnehmen.
• Konsumiere weder auf nüchternen noch auf vollen Magen, sondern nach einer leichten Mahlzeit.
• Verzichte auf Alkohol (Gefahr des Austrocknens). Kein Mischkonsum!
• Trink genug alkoholfreie Getränke (1/4-1/2 l pro Std.), aber keine Energydrinks oder andere koffeinhaltige Getränke.
• Leg regelmäßig Konsumpausen ein (4 – 6 Wochen).
• Konsumiere kein MDMA bei: Herz- oder Kreis­laufproblemen, Epilepsie, Leber- und Nieren-erkrankungen oder bei Einnahme von bestimmten Antidepressiva.

Ketamin

Ketamin

Substanz
Durchsichtige Flüssigkeit oder weißes, kristallines Pulver.
Konsumformen: schnupfen, schlucken oder spritzen.

Wirkung
Wirkungseintritt: geschnupft und gespritzt nach 2 – 5 Min., geschluckt nach 15 Min.
Wirkdauer: 30 Min. – 3 Std., je nach Dosierung und Konsumform.
Bruchstückhafte Auflösung des Körperempfindens und des Geistes, Verzerrung von Formen und Klängen, Gefühl von Schwerelosigkeit, Verlust des Zeitgefühls, Schmerzunempfindlichkeit.

Risiken
Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Übelkeit/Erbre­chen, Atembeschwerden bis hin zu Atemstillstand (bei hohen Dosen), starke Halluzinationen, Ich-Auflösung, Gedächtnisverlust, Sprechstörungen und Koordinationsschwierigkeiten, schnelle Toleranzentwicklung (Gefahr der Überdosierung), Koma.
Langfristig: psychische Abhängigkeit, depressive Verstimmun­gen, Angstzustände, motorische Störungen, Leber-, Nieren- und Blasenschäden (irreparabel).

Risiken reduzieren
• Ketamin nicht auf Partys konsumieren. Achtung: Sturz- und Unfallgefahr, Gedächtnis-/Bewusst­seinsverlust, Belastung für Dritte.
• Konsumiere in Begleitung einer Vertrauensperson und in sicherer Umgebung, bei höheren Dosen am Besten im Liegen.
• Nimm Ketamin nicht auf vollen Magen. Verzichte auf heiße Getränke (Gefahr von Verbrühungen)
• Bei höheren Dosierungen: Verzichte auf Essen und Trinken (Erstickungsgefahr, weil Schluckreflex gestört ist).
• Verzichte auf Mischkonsum, v.a. auf die Kombination mit Alkohol und Downern (Benzos, Opiate, GHB): Gefahr der Atemlähmung! Bei Kombination mit Kokain (CK): starke Belastung für das Herz-Kreis­laufsystem.
• Konsumiere kein Ketamin bei: Herz-/Kreislauf-problemen, Bluthochdruck, grünem Star oder Epilepsie.

Kokain

Kokain

Substanz
Weißes Pulver, Kristall oder Stein.
Konsumformen: schnupfen, rauchen oder spritzen.

Wirkung
Wirkungseintritt: 2 – 3 Min.
Wirkdauer: 15 Min. geraucht / gespritzt, 30-60 Min. geschnupft.
Gefühl von Leistungsfähigkeit, Stärke und Selbstver­trauen, Euphorie, Rededrang und erhöhte Risikobereit­schaft. Unterdrückung von Müdigkeit und Hunger.

Risiken
Herzflattern, Brustschmerzen, Unruhe, erhöhte Körpertemperatur, Aggressivität bis hin zu Paranoia. Bei regelmäßigem Konsum: Abhängigkeit, starkes Craving, Angst, Depression, Gewichtsverlust, psychotische Zustände, Persönlichkeitsveränderungen, Organ- und Gehirnschädigungen.
Kokain unterdrückt die Wirkung von Alkohol (Gefahr einer Alkoholvergiftung!) und MDMA. Häufig mit bedenklichen, gesundheitsschädigenden Medikamenten gestreckt, z.B. Levamisol (Antiwurmmittel) oder Phenacetin (Schmerzmittel).

Risiken reduzieren
• Der Reinheitsgrad bei Kokain variiert stark (wenige bis über 90%). Dosiere vorsichtig und teste an!
• Trinke genügend alkoholfreie Getränke, auch nach dem Konsum.
• Kokainkonsum kennt keine Sättigung – halte dich an die geplante Menge und ritualisiere deinen Konsum.
• Regelmäßige, mehrwöchige Konsumpausen (4-6 Wochen) verringern die Gefahr einer Abhängigkeit.
• Kokain, vor allem mit Alkohol, verändert dein Verhalten (erhöhtes Aggressionspotenzial, fehlende Empathie, usw.).
• Konsumiere kein Kokain bei Epilepsie und Herzkreislaufproblemen. Beachte die safer Sniffing Regeln!

 

LSD / Psilocybin

LSD / Psilocybin

Substanz
LSD
: auf Löschpapier (Filze), als Tropfen, Mikros aus Gelatine.
Psilocybin: frische oder getrocknete Pilze.

Konsumformen: LSD: schlucken; Psilocybin: essen oder trinken, seltener rauchen.

Wirkung
Wirkungseintritt: 30 – 60 Min.
Wirkdauer LSD: 8 – 12 Stunden; Psilocybin: 3 – 6 Std. (je nach Sorte und Konsumform).
Halluzinogene Wirkung, Veränderung und Verstärkung von Sinneswahrnehmung sowie Raum-Zeit-Empfinden. Stimmung und Gefühle können sich abrupt verändern. Schweißausbrüche, Übelkeit, Atem-, Kreislauf- und Herzbeschwerden.
Bei höheren Dosierungen: Gefühl der Loslösung vom eigenen Körper und/oder Ich-Auflösung.

Risiken
Eindeutig im psychischen Bereich, abhängig von Per­sönlichkeit, Stimmung, Umfeld und Erfahrungen des Users. Überforderung, Verwirrung, Panik und Paranoia auch mit nachhaltigen Auswirkungen. Flashbacks. Verborgene psychische Störungen können ausgelöst werden, auch bei einmaligem Konsum.

Risiken reduzieren
• Bedenke, dass LSD und Psilocybin eine gute psychische und körperliche Verfassung, ein Umfeld, in dem du dich wohl fühlst, sowie eine Auseinander­setzung mit der Substanz verlangen.
• Konsumiere in ruhiger Umgebung oder mit Rück­zugsmöglichkeit und nie alleine. Schau, dass eine Vertrauensperson in der Nähe ist. Meide Straßen und andere „gefährliche“ Orte
• Konsumiere nicht auf vollen Magen.
• Kein Mischkonsum!
• Kämpfe bei einer unangenehmen Wirkung nicht dagegen an, sondern lass dich gehen. Orangensaft, Traubenzucker oder Trockenobst können helfen.
• Mehrmonatige Konsumpausen sind essenziell für die Verarbeitung der Erfahrung.
• Psylos: Wer selbst Pilze sammelt, sollte sich genau­estens informieren. Es besteht Verwechslungsgefahr!
• Verzichte auf den Konsum von LSD/Psilocybin bei psychischen Störungen oder Herzproblemen!
 

Neue psychoaktive Substanzen (NPS)

Neue psychoaktive Substanzen (NPS)

Substanz
NPS, auch Research Chemicals oder Designerdrogen genannt, sind synthetisch hergestellte Substanzen. Die Produkte werden legal, z.B. übers Internet vermarktet, oft mit verharmlosenden Namen wie «Dünger», «Bade­salz», «Kräutermischung», «Spice» usw. oder auf dem Schwarzmarkt (oft als Falschdeklarationen) verkauft.

Wirkung
Die Wirkungen von NPS sind abhängig von der Stoffklasse – das Spektrum reicht von Downern über Stimulanzien bis zu Halluzinogenen. Die meistverkauften NPS imitieren die Wirkung bekannter Substanzen wie MDMA, Speed, LSD oder Cannabis.

Risiken
Es gibt kaum wissenschaftliche Informationen zu NPS, Risiken und Langzeitwirkungen sind daher meist nicht bekannt. Nebenwirkungen, Langzeitfolgen und Abhängigkeitspotenzial sind laut User-Berichten oft vergleichbar mit bekannten illegalisierten Substanzen, häufig aber in hochpotenzierter Form.

Risiken reduzieren
• Bei NPS sind Erfahrungsberichte aus dem Internet oft die einzige Infoquelle. Denk daran: das sind individuelle Erfahrungen und stimmen nicht zwingend auch für dich!
• Konsumiere zuerst in kleinen Dosen und beobachte die Wirkung, bevor du die Dosis steigerst. Einige Substanzen wirken bereits bei äußerst geringen Mengen. VORSICHT!
• Vermeide den Mischkonsum mit anderen Subs­tanzen bzw. Medikamenten (vor allem mit Alkohol, Benzos, Antidepressiva, MAO-Hemmern).
• Lass deine NPS, wenn möglich, testen (Gefahr durch falsche Angaben und Verwechslungen beim Versand!).
• Wer NPS konsumiert, ist immer auch eine Art Versuchskaninchen.

Opium / Heroin

Opium / Heroin

Opium: Hell- bis dunkelbraune Klumpen, klebrig bis hart.
Konsumformen: rauchen, essen, trinken, seltener spritzen oder rektal.

Wirkung
Wirkungseintritt: Geraucht 5 Min., oral /rektal 1 - 2 St., gespritzt sofort. Wirkdauer: 3 - 5 Stunden.
Tiefe Entspannung, Zufriedenheit, Leichtigkeit, gefühlt verbesserte Denkfähigkeit, Angstlinderung, Kreativität, eingeengte Pupillen, Schwierigkeiten bei Verdauung und Wasserlassen.
Bei höherer Dosis: Tagträumerei, tiefer, visionsreicher Schlaf.

Risiken
Schwindel, Juckreiz, Muskelerschlaffung, Kopfschmer­zen, Erbrechen, Verstopfungen, niedriger Blutdruck, Atemdepression (v.a. zusammen mit Alkohol oder anderen Downern). Eine Überdosierung führt zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand und kann tödlich enden.
Bei regelmäßigem Konsum: Schlaflosigkeit, Leberschäden, Magen- und Darmstörungen, schnelle Toleranzbildung (hohes Abhängigkeitspotenzial!), psychische und körperliche Entzugserscheinungen.

Risiken reduzieren
• Mischkonsum vermeiden, besonders nicht mit Alkohol und anderen Downern.
• Nicht zum „runterkommen“ verwenden, das belas­tet den Organismus zusätzlich.
• Opium besser auf leerem Magen konsumieren
• Bei oralem oder rektalem Konsum: Opium im heißen Wasserbad 5 Min. kochen (Hep C-Gefahr); nicht nachlegen! (Überdosierungsgefahr)
• Durch lange Konsumpausen verringerst du das Risiko einer Abhängigkeit.
 
Heroin ist ein weißes, graues oder bräunliches Pulver.
Es kann gespritzt, geraucht oder geschnupft werden und wirkt ähnlich wie Opium, aber stärker. Das Abhängigkeitspotenzial ist höher und das Spritzen beinhaltet weitere Risiken wie Infektionen oder Abszesse.
Achtung: Hohe Dosen können tödlich sein! Ist der Körper an die Sub­stanz gewöhnt, treten 8 - 12 Stunden nach der letzten Einnahme heftige körperliche Entzugserscheinungen ein! Besonders beim Spritzen ist es wichtig, immer steriles und eigenes Spritzbesteck zu verwenden!

Sex and drugs?

Psychoaktive Substanzen können Sex intensivieren, aber auch abschwächen oder unangenehm verändern. Oft wirken sie luststeigernd. Bei Männern wirken viele Drogen potenzhemmend (z.B. Kokain/Alkohol). Mit Kondomen vermeidest du eine Schwangerschaft und kannst dich vor sexuell übertragbaren Infektions­krankheiten (Hepatitis, Chlamydien, Syphilis oder HIV) schützen.

Nach dem Konsum psychoaktiver Substanzen beachte folgende Punkte:
• Drogen lassen die Hemmschwelle sinken: Überlege dir vorher, welche Sexualpraktiken für dich tabu sind und vereinbare Grenzen im Voraus.
• Konsumiere nie so viel, dass du dich nicht mehr wehren kannst oder das « Nein » einer anderen Person nicht mehr wahrnimmst.
• Kein Sex ohne Kondom!
• Der Sex kann länger dauern, deshalb Kondom häufiger wechseln.
• Einige Substanzen (Ecstasy, Speed, Koks, usw.) trocknen deine Schleimhäute aus. Achtung Kondomreißgefahr! Dagegen helfen Gleitmittel oder Kondomwechsel.
• Auch bei Oralsex ein Kondom verwenden. Sperma oder (Menstruations-)Blut nicht in den Mund nehmen oder schlucken!
• Bei Jucken, Brennen oder Ausfluss kontaktiere einen Arzt/eine Ärztin.
• Lebensgefährliche Kombinationen: Poppers mit Viagra, GHB mit HIV-Medikamenten.
• Als Opfer eines sexuellen Übergriffs wende dich zuerst an ein Krankenhaus (Nachweisbarkeit). Besteht der Verdacht, dass Sedativa (K.O.-Mittel wie Alkohol, Schlafmittel, Ketamin, GHB/GBL, u. ä.) im Spiel waren, ist rasches Handeln nötig, um mögliche Beweise zu sichern. Wende dich auch an die Polizei oder eine Fachstelle.
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Mit Cannabis erwischt? Kurzanleitung für Eltern

27.8.2021

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Mit Cannabis erwischt? Kurzanleitung für junge Konsument*innen

27.8.2021

Hier erhältst du Informationen zum Gesetz und mögl...

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Kokainkonsum
: : Angebot

Legal, illegal, scheißegal?!

Fortbildung: Über Substanzkonsum...

ZUM ANGEBOT
: : Info

Gewalt an Frauen

11.8.2021

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Frau macht sich Sorgen
: : Angebot

Erste Hilfe für die Psyche

Informationsabend: Verschiedene Hilfestellungen bei Psychisc...

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: : Angebot

Localize it!

Begleitung von Gemeinden zur Umsetzung lokaler Alkoholpräven...

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Mann pflegt psychische Gesundheit
: : Info

Psychische Gesundheit

17.6.2021

Was ist psychische Gesundheit?...

MEHR ERFAHREN
gedeckter Tisch mit viel gesunder Ernährung und zwei Hände die sich daran bedienen
: : Info

Wissenswertes rund um die gesunde Ernährung

26.5.2021

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Alkohol
: : Video

Was ist Alkohol?

26.4.2021

Erklärvideo...

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Blutalkoholkonzentration
: : Info

Online Promillerechner

31.3.2021

Wie hoch ist dein Blutalkoholanteil? Wie viel Zeit braucht d...

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Getränke, bunt, Saftgläser, Cocktails
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Alkohol bei Jugendlichen

23.3.2021

Wissenswertes im Umgang mit Alkohol bei Kindern und Jugendli...

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Glas Liebe Alkoholsucht
: : Info

Hilfe, mein*e Partner*in trinkt!

12.3.2021

Wie kann ich als Angehörige*r Alkoholsucht erkennen und rich...

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Alkohol in der Schwangerschaft
: : Info

Alkohol und Schwangerschaft

12.2.2021

Was Schwangere wissen sollten - Informationen über Alkohol i...

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Cannabis - Ein Leitfaden für Eltern

20.11.2020

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: : Info

Alkohol: weniger ist jetzt Mehr!

12.11.2020

Tipps um die Kontrolle über den eigenen Alkoholkonsum zu beh...

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: : Info

Sicher durch unsichere Zeiten

2.11.2020

Ressourcen-Übungen zum Selber machen...

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: : Info

Ein Erlebnis geht zu Ende

29.9.2020

Mit insgesamt 70 Sportarten und Bewegungsformen begeisterte ...

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: : Projekt

Localize it!

3.9.2020

EU Projekt zur Reduzierung von Rauschtrinken...

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Hilfe und Beratung

23.6.2020

Anlaufstellen zu den verschiedenen Themenbereichen...

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Corona und Suizid - Die dunkle Seite der Krise

16.6.2020

Peter Koler im Gespräch mit Roger Pycha, Richard Santifaller...

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Glücksspiel in Zeiten der Krise

23.5.2020

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: : Angebot

Alkohol – der globale Rausch?!

Aula-Vorstellung mit Diskussion...

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Glücklich und entspannt durch’s Leben

12.5.2020

21 Übungen die unser Wohlbefinden steigern...

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: : Info

FLOW ist im Trend

12.5.2020

Glückshormone, auch natual highs genannt, sind JEDERZEIT ver...

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: : Angebot

Rückenwind

Workshop: Lebenskompetenzen stärken...

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: : Angebot

Grundsätze der Suchtprävention

Fortbildung: Menschen stärken, Dinge klären...

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Daueressen und übermäßiges Naschen

27.3.2020

Was tun bei Daueressen und ständigem Naschen?...

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: : Info

Alkohol und Sport passt nicht zusammen!

20.2.2020

Ein offener Brief an die FISI...

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"Keine Kompromisse 2020“- die Risiken des Alkohols

15.11.2019

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Alkoholkonsum in Südtirol

28.10.2019

neue ASTAT-Studie über Konsumgewohnheiten vorgestellt...

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Body & Mind – Körperwahrnehmung

Workshop für Jugendliche zu Achtsamkeit und Körperwahrnehmun...

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Feiern mit Niveau

14.11.2018

Sie sind Festorganisator/in?...

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Die App Shuttle Finder

24.9.2018

Wer fährt, trinkt nicht!...

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Probier's mal mit Gemütlichkeit

Fortbildung zu Achtsamkeit und Körperwahrnehmung...

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Trinken die Südtiroler*innen zuviel?

15.2.2018

Ein Gespräch mit Peter Koler im Radio Rai Südtirol...

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Erklärvideo für Geflüchtete zum Thema Alkohol

28.8.2017

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: : Angebot

Entdeckungsreise: innere Stärke

Workshop für Jugendliche zu Selbstwert und Selbstachtung...

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Positionspapier Alkoholprävention

1.5.2017

Die Österreichische ARGE Suchtvorbeugung hat im Oktober...

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Dialogwoche Alkohol

20.4.2017

Die neue Seite der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung...

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Homies4Life - Sauftirol

23.3.2017

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Leitlinien für webbasierte Interventionen in der Suchtprävention

21.2.2017

Stehen hier zum Download bereit. Das zweijährige Pro...

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Marijuanablatt
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Drug Talk

Ein Ratscher zu Konsum, Risiko und Safer Use...

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Drauf und Drüber?!

Workshop: Erste Hilfe im Drogennotfall...

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10 Punkte für "Feiern mit Niveau"

2.2.2017

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Informationsfalter Alkohol

31.1.2017

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Trinken mit Maß
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Wenn ich trinke, fahre ich nicht!

31.1.2017

Video zur Kampagne...

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Alles im Griff?!

Workshop für Jugendliche zu Substanzen und Risikomanagement...

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All Cool Logo
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All Cool?! - Alkoholpräventionsparcours

Workshop/Fortbildung zu Alkohol, Rausch und Risikoverhalten...

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Easy going life

Workshop für Jugendliche zu Stressbewältigung...

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Alkohol: immer jünger, immer härter, immer mehr!?

Informationsveranstaltung für Eltern und Interessierte...

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Was man über Drogen wissen sollte...

Informationsveranstaltung: Substanzen und Risikoverhalten...

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Säufer, Schläger und Vandalen!?
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Säufer*innen, Schläger*innen und Vandal*innen

Fortbildung: Schlägereien, Alkoholexzesse, Vandalismus bei J...

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Alkoholflaschen
: : Test

Selbsttest zum Alkoholkonsum

19.8.2016

Teste, wie riskant dein Alkohol-Konsum ist....

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