Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund

Info 21.4.2021 Facebook Teilen
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Menschen mit Migrationshintergrund und auch ihre Nachkommen können Betroffene von Diskriminierung sein – sie erfahren Ausgrenzung und Benachteiligung.
Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund kann nicht abgelöst von der rassistischen Diskriminierung betrachtet werden. Als Migrant*innen werden alle Menschen bezeichnet, die ihr Ursprungsland verlassen, um in einem anderen Land zu leben. Der Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten "Migrant*innen" und "Migrationshintergrund" wird weiter unten beschrieben.

Ausländerfeindlichkeit“, „Fremdenfeindlichkeit“ oder auch „Fremdenhass“ trifft hauptsächlich Menschen, deren äußerliche Merkmale sich von denen der weißen Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Außerdem kann hier auch die Religionszugehörigkeit eine Rolle spielen. Auch Menschen die schon lange italienische Staatsbürger*innen sind, können Betroffene von dieser Diskriminierungsform sein.
 

Woher kommt „Fremdenfeindlichkeit“?

Grundlage hierfür sind, wie bei anderen Diskriminierungsformen, Vorurteile.

Xenophobie, wörtlich übersetzt: die Angst vor Fremden, gründet auf der Annahme, dass alles was fremd und „anders“ ist, weniger wert oder gefährlich sei.
 

Wie sieht Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund aus?

Die Diskriminierung die Migrant*innen ausgesetzt sind, kann bspw. die Benachteiligung auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt betreffen. Aber auch die kollektive Verunglimpfung und Verdächtigung stellt diskriminierendes Verhalten dar. Aussagen wie „Warum fahren Ausländer so teure Autos“ lassen bereits auf weit verbreitete Vorurteile schließen, Parolen wie „Ausländer raus“ stellen dann bereits konkretes diskriminierendes Verhalten dar. Auch die einseitig negative Darstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in den Medien oder durch politische Vertreter*innen diskriminiert und fördert das Weitertragen von stereotypen Denken. Diskriminierende Verhaltensweisen sowie Formen struktureller Diskriminierung behindern die Integrationsmöglichkeiten zusätzlich.
 

Was bedeutet Migrationshintergrund?

Menschen haben einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens eines ihrer Elternteile nicht in Italien geboren sind. Dieser Definition zufolge gibt es viele Menschen, die Betroffene dieser Diskriminierungsform sein könnten. Ob nun eine Person Diskriminierungserfahrungen macht, hängt jedoch auch vom jeweiligen nationalen, ethnischen oder religiösen Hintergrund ab. Das heißt, nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund, machen die selben Diskriminierungserfahrungen.
Als Ausländer gelten Menschen, welche die italienische Staatsbürgerschaft nicht besitzen. Als Migrant*innen werden alle Menschen bezeichnet, die ihr Ursprungsland verlassen, um in einem anderen Land zu leben.
 

Glossar

Migrant*innen

Migrant*innen

Als Migrant*innen werden alle Menschen bezeichnet, die ihr Ursprungsland verlassen, um in einem anderen Land zu leben. Hintergründe für eine Migration können unterschiedliche sein

Flüchtlinge

Flüchtlinge

Die Genfer Flüchtlingskonvention bezeichnet Personen als Flüchtlinge, die aufgrund ihrer vermeintlichen Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung eine begründete Furcht vor Verfolgung haben müssen und sich deshalb außerhalb des Landes befinden, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen bzw. wo ihr ständiger Wohnsitz liegt. Flüchtlinge können bzw. wollen aufgrund oben genannter Befürchtungen den Schutz dieses Staates nicht in Anspruch nehmen.

Flüchtlinge haben ein Recht auf Sicherheit in einem anderen Land!
Die Genfer Flüchtlingskonvention legt fest, welcher rechtliche Schutz, welche Hilfe und welche sozialen Rechte Flüchtlingen von den Unterzeichnerstaaten zustehen.

Der italienische Begriff „profugo“ bezeichnet Menschen, die bspw. aufgrund von Krieg, Aufstand oder Naturkatastrophen ein Land verlassen.
 

Asylbewerber*innen

Asylbewerber*innen

Asylbewerber*innen sind jene Menschen, die sich in einem Asylverfahren befinden. In einem Asylverfahren wird rechtlich geprüft, ob ein*e Asylbewerber*in auch asylberechtigt ist und sein*ihr Flüchtglingsstatus durch die Behörden des Gastlandes anerkannt wird.
Zum Zeitpunkt der Antragsstellung sind Asylbewerber*innen legale Bewohner*innen des entsprechenden Landes.
Das Wort "Asylant" gilt als negativ konnotiert, da es häufig in abfälliger Weise benützt wird.
 
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