Zentrale Forderungen für die Kleinkinderbetreuung

bild von mitarbeiter Manuela Lechner Manuela Lechner Info 23.10.2020 Facebook Teilen

Bei der Anhörung zur Kleinkinderbetreuung, zu der die Landtagsoppositionen im Herbst 2019 im Palais Widman eingeladen hat, war auch die Allianz für Familie vertreten.

Bei den Kleinsten darf nicht gespart werden

Die Allianz für Familie setzt sich im Bereich der Kleinkinderbetreuung seit Jahren für Kontinuität und Qualität sowie eine gut funktionierende und leistbare Kleinkinderbetreuung ein. Dafür braucht es  Verbesserungen in zwei großen Bereichen:
  • bessere Löhne für die Kleinkinderbetreuer/innen und
  • ein einfaches und unbürokratisches Tarifmodell.
Es ist wichtig ein stabiles, hochwertiges und abgesichertes Angebot in diesem Bereich zu schaffen.

Warum wir uns für Qualität in der Kinderbetreuung stark machen

Warum wir uns für Qualität in der Kinderbetreuung stark machen

Um Kindern ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen, brauchen viele Familien Unterstützung und Entlastung. Dabei spielen familienergänzende Erziehungs- und Bildungsangebote. Kleinkinderbetreuung, Nachmittagsbetreuung und Sommerangebote zunehmend eine wichtige Rolle, sie müssen jedoch qualitativ hochwertig angeboten werden.

Die Allianz für Familie setzt sich auf vielfältigen Ebenen (in Netzwerken und Gremien, im Kontakt zu Politikern und Verwaltung) für einen qualitätsvollen Ausbau der Angebote aus. Qualitativ hochwertige Angebote können – so belegen es vielfältige Forschungen - einen bedeutsamen Beitrag zur Reduktion herkunfts- und migrationsbedingter Ungleichheiten leisten. Zudem sind diese Angebote ein wichtiger Faktor, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.

Kinderbetreuung muss mehr wert sein

Kinderbetreuung muss mehr wert sein

In Südtirol verdienen Kleinkinderbetreuer/innen im Schnitt knapp 1.200€ monatlich und befinden sich somit am unteren Ende der Lohnskala. Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn jene, die Babys und Kleinkinder betreuen, am wenigsten von allen Berufsgruppen verdienen?

Die Allianz für Familie setzt sich seit Jahren für eine bessere Entlohnung der Kinderbetreuer/innen ein. Auch gemeinsam mit anderen Akteuren, wie bspw. dem Landesverband der Sozialberufe hat man immer wieder auf die schleppende Weiterarbeit bei den Verbesserungen der Kollektivverträge aufmerksam gemacht. Doch leider hat sich in diesem Feld zu wenig bewegt. Auch die im Herbst 2020 ausgehandelten Lohnerhöhungen gewährleisten immer noch nicht eine Annäherung an die Entlohnungen von pädagogischen Mitarbeiter/innen in den Kindergärten.

Eine geringe bzw. unterdurchschnittliche Entlohnung wirkt sich negativ auf die Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit aus. Dies führt zu einer erhöhten Fluktuation und der Personalnotstand in diesem Bereich verschärft sich weiter. Regelmäßig hängen Kleinkinderbetreuer/innen ihren Job an den Nagel und suchen sich eine Arbeit in einem anderen Bereich, indem sie mehr verdienen. Kleine Kinder haben somit keine stabilen Bezugspersonen, was gerade in diesem Alter sehr wichtig ist.
 

Einfaches und unbürokratisches Tarifmodell

Einfaches und unbürokratisches Tarifmodell

Die Allianz für Familie spricht sich zudem für eine Abkehr vom stundenbasierten Tarifmodell in der Kleinkindbetreuung aus und schlägt eine Annäherung an das Tarifmodell des Kindergartens vor. Es sollte an einem einfachen und unbürokratischen Finanzierungsmodell unter Berücksichtigung der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der Angebote weitergearbeitet werden.
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