Diskriminierung

Info 23.6.2026 Facebook Teilen

Foto von Tim Mossholder auf Unsplash

Was ist Diskriminierung?

Jede Person hat einen eigenen, nicht absprechbaren Wert und ihre Würde ist unabhängig von ihrem Platz in der Gesellschaft. Dennoch erleben viele Menschen Diskriminierung – beispielsweise in der Schule, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder im Kontakt mit Behörden.

Diskriminierung entsteht dort, wo Menschen aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, Sexualität, Geschlechtsidentität, Herkunft, Sprache, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sozialer Position benachteiligt, ausgeschlossen oder abgewertet werden.  Sie kann zwischen Menschen entstehen, aber auch durch Institutionen, Regeln, Abläufe und gesellschaftliche Vorstellungen und Rahmenbedingungen.

Diskriminierung ist Gewalt. Sie muss dabei weder körperlich noch offensichtlich sein. Entscheidend ist, ob diese aufgrund eines Merkmals oder einer Zuschreibung stattfindet. Von Diskriminierung betroffen zu sein bedeutet oftmals über die Gewaltform hinaus, dass vorwiegend ein Merkmal einer Person (oder Personengruppe) wahrgenommen wird und der Mensch als Ganzes weniger oder gar nicht gesehen oder auch abgewertet wird. Diskriminierung kann sich auf das Wohlbefinden, die Gesundheit, die Lebensbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe auswirken.

Diskriminierung ist nicht erst dann da, wenn jemand bewusst diskriminiert. Sie ist Teil bestehender gesellschaftlicher Ungleichheiten und kann durch unser Handeln verstärkt, aufrechterhalten oder verändert werden. Manche Menschen erleben dabei mehrere Formen von Diskriminierung gleichzeitig, die sich überschneiden und gegenseitig verstärken können.

Diskriminierung betrifft damit nicht nur einzelne Menschen oder Gruppen, sondern auch unser Zusammenleben insgesamt.

Wie erkennen wir Diskriminierung? Welche Rolle spielen wir dabei? Und wie können wir gemeinsam etwas verändern?
 

Übersicht Diskriminierungsformen

Diskriminierung aufgrund des Aussehens

Diskriminierung aufgrund des Aussehens

Diskriminierung aufgrund des Aussehens entsteht, wenn Menschen aufgrund äußerer Merkmale bewertet, abgewertet oder benachteiligt werden. Dabei wird häufig vom äußeren Erscheinungsbild auf Eigenschaften, Fähigkeiten oder den Wert einer Person geschlossen. Diese Form der Diskriminierung wird auch als Lookismus bezeichnet.

Gesellschaftliche Vorstellungen darüber, welches Aussehen als attraktiv, angemessen oder erstrebenswert gilt, beeinflussen, wie Menschen wahrgenommen und behandelt werden. Wer diesen Vorstellungen nicht entspricht, kann abgewertet oder ausgeschlossen werden. Gleichzeitig können auch Menschen, die bestimmten Schönheitsidealen entsprechen, auf ihr Aussehen reduziert und mit bestimmten Eigenschaften verbunden werden.

Solche Bewertungen können dazu führen, dass Menschen weniger als ganze Person wahrgenommen, sondern vor allem über ihr äußeres Erscheinungsbild betrachtet und definiert werden. Dadurch können Vorurteile entstehen und sich Benachteiligungen beispielsweise im sozialen Umfeld, bei der Arbeit oder in anderen Lebensbereichen zeigen.

Rassismus und rassistische Diskriminierung

Rassismus und rassistische Diskriminierung

Rassismus und rassistische Diskriminierung zeigen sich, wenn Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Kultur, Religion oder anderer Merkmale abgewertet, ausgegrenzt oder benachteiligt werden.
Rassismus ist historisch eng mit Kolonialismus und der Einteilung von Menschen in vermeintlich hierarchisch geordnete Gruppen verbunden. Diese Vorstellungen wirken bis heute fort und prägen, wie Menschen wahrgenommen, bewertet und behandelt werden.
Rassismus kann sich in unterschiedlichen Formen zeigen. Eine davon ist Anti-Schwarzer Rassismus, der sich insbesondere auf die Hautfarbe als sichtbares und unveränderbares Merkmal sowie auf andere körperliche Merkmale bezieht. Der Begriff «Schwarz» wird aufgrund gemeinsamer Erfahrungen Schwarzer Menschen als kollektive Selbstbezeichnung afrodeszendenter Menschen und People of Color verwendet. Schwarz beschreibt dabei nicht die Hautfarbe, sondern die gesellschaftlich zugeordnete Position von rassismusbetroffenen Menschen.

Antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus bezeichnet eine Form der Diskriminierung gegenüber Menschen, die muslimisch sind oder als muslimisch wahrgenommen werden. Muslimisch zu sein sagt nichts darüber aus, woher ein Mensch kommt oder welche Staatsangehörigkeit er hat. Dennoch werden Religion, Herkunft und Aussehen im Alltag häufig miteinander vermischt.
Antimuslimischer Rassismus entsteht durch pauschale Vorstellungen über den Islam und muslimische Menschen sowie durch die Gleichsetzung von Islam und islamistischem Extremismus. Muslim:innen werden dabei häufig als homogene Gruppe wahrgenommen. Einzelne Ereignisse oder das Verhalten extremistischer Gruppen werden auf alle Muslim:innen übertragen. Dadurch können Vorurteile verstärkt und Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Religionszugehörigkeit ausgegrenzt, benachteiligt und angegriffen werden.

Antisemitismus

Antisemitismus

Antisemitismus bezeichnet die Abwertung, Ausgrenzung oder Feindseligkeit gegenüber jüdischen Menschen oder Menschen, die als jüdisch wahrgenommen werden. Jüdisch zu sein beschreibt dabei nicht nur eine Religion, sondern kann auch eine kulturelle, familiäre oder persönliche Zugehörigkeit bedeuten.
Antisemitismus beruht häufig auf jahrhundertealten Vorurteilen und Vorstellungen, die jüdischen Menschen bestimmte Eigenschaften oder eine besondere Macht bzw. einen besonderen Einfluss zuschreiben. Dazu gehören beispielsweise Verschwörungserzählungen, in denen jüdische Menschen für gesellschaftliche oder politische Entwicklungen verantwortlich gemacht werden.
Solche Vorstellungen machen jüdische Menschen anhand bestimmter Merkmale zu einer vermeintlich einheitlichen Gruppe und geben ihnen die Schuld für gesellschaftliche Probleme. Sie wirken bis heute in Form von Vorurteilen und Feindbildern fort.

Rassismus gegen Rom:nja und Sint:izze (auch „Antiziganismus“ genannt)

Rassismus gegen Rom:nja und Sint:izze (auch „Antiziganismus“ genannt)

„Antiziganismus“ bezeichnet die Diskriminierung von Sinti:zze und Rom:nja sowie von Menschen, die als solche wahrgenommen werden. Der weitverbreitete Begriff beruht auf einer abwertenden Fremdbezeichnung, weswegen er in Anführungszeichen gesetzt wurde.
Diese Art von Diskriminierung beruht auf historisch gewachsenen Vorurteilen und Zuschreibungen. Dazu gehören beispielsweise die bis heute verbreitete Vorstellung, Sinti:zze und Rom:nja würden grundsätzlich ein wanderndes Leben führen oder seien für gesellschaftliche Probleme verantwortlich. Diese Annahmen stehen im Widerspruch zur Vielfalt ihrer tatsächlichen Lebensrealitäten.
Diese Bilder prägen bis heute gesellschaftliche Wahrnehmungen. Sie können dazu führen, dass Sinti:zze und Rom:nja ausgegrenzt und benachteiligt werden. Gleichzeitig wird häufig die Verantwortung für diese Ausgrenzung den Menschen selbst zugeschrieben, obwohl sie durch gesellschaftliche Ausschlüsse und Barrieren erst entsteht oder verstärkt wird.

Sexismus und sexistische Diskriminierung

Sexismus und sexistische Diskriminierung

Sexismus bezeichnet die Abwertung, Benachteiligung oder Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts. Er beruht auf Vorurteilen und Vorstellungen darüber, welche Eigenschaften, Rollen, gesellschaftliche Position oder Fähigkeiten Menschen aufgrund ihres Geschlechts haben oder haben sollten.

Solche Vorstellungen können dazu führen, dass bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Lebensentwürfe unterschiedlich bewertet werden. Dabei wird das männliche Geschlecht und damit verbundene Eigenschaften oder Tätigkeiten häufig aufgewertet, während andere abgewertet werden.

Sexistische Diskriminierung kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen – beispielsweise durch abwertende Aussagen, stereotype Rollenbilder, Benachteiligungen oder Ausschlüsse. Sie kann offen auftreten, aber ist auch in alltäglichen Erwartungen, Regeln oder Strukturen vorhanden.

Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung

Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung

Sexuelle Orientierung beschreibt, zu wem sich Menschen emotional, romantisch oder sexuell hingezogen fühlen.

Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entsteht unter anderem durch Heteronormativität – also die gesellschaftliche Annahme, dass Heterosexualität sowie bestimmte Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität, Liebe und Beziehungen die Norm darstellen.

Solche Vorstellungen können dazu führen, dass Menschen mit bestimmten sexuellen, emotionalen oder romantischen Orientierungen außerhalb der heterosexuellen Norm infrage gestellt, abgewertet oder nicht als gleichwertig anerkannt werden. Dies kann sich beispielsweise durch Vorurteile, abwertende Aussagen, Ausgrenzung bis hin zu körperlicher Gewalt zeigen.

Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität

Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität

Die Geschlechtsidentität beschreibt, welchem Geschlecht sich eine Person zugehörig fühlt. Sie ist unabhängig von der sexuellen Orientierung oder von äußeren Merkmalen. Wenn die Geschlechtsidentität einer Person mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt, ist die Person cis. Wenn sie nicht damit übereinstimmt, beschreiben sich Personen oftmals als trans. Manche Menschen erleben ihre Geschlechtsidentität auch jenseits einer ausschließlich männlichen oder weiblichen Einordnung und manche dieser Personen bezeichnen sich als nicht-binär.

Geschlechtsidentität und körperliches Geschlecht sind nicht dasselbe. Auch körperliches Geschlecht ist vielfältig. Menschen, deren Körper nicht eindeutig als „männlich“ oder „weiblich“ eingeordnet werden können, werden als intergeschlechtlich oder inter bezeichnet. Oft werden die Körper von intergeschlechtlichen Menschen durch Operationen oder andere medizinische Eingriffe an die Vorstellung von „männlich“ oder „weiblich“ bereits nach der Geburt oder im Kindesalter angepasst – ohne dass die betroffene Person selbst darüber entscheiden kann.

Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität kann entstehen, wenn bestimmte Vorstellungen darüber, welche Geschlechter und Geschlechtsausdrucksformen als „normal“ oder selbstverständlich gelten, dazu führen, dass Menschen in ihrer Geschlechtsidentität nicht anerkannt oder respektiert werden. Sie zeigt sich beispielsweise dadurch, dass Menschen ihre Geschlechtsidentität abgesprochen wird.

Diskriminierung aufgrund einer Behinderung

Diskriminierung aufgrund einer Behinderung

Menschen mit Behinderungen erleben häufig Vorurteile, Ausgrenzung und Benachteiligung. Oft wird Behinderung im Alltag vor allem mit sichtbaren körperlichen Einschränkungen verbunden. Weniger sichtbar sind beispielsweise psychische, kognitive oder andere Formen von Behinderungen. Die Vorstellung, dass bestimmte Körper und Fähigkeiten „normal“ oder selbstverständlich sind und Menschen, die davon abweichen, weniger leistungsfähig oder weniger wert sind, wird als Ableismus bezeichnet.

Ableismus findet nicht nur im Verhalten einzelner Menschen statt. Unsere Gesellschaft ist vielfach von bestimmten Vorstellungen darüber geprägt, wie Körper funktionieren und wie Menschen wahrnehmen, kommunizieren, lernen und leisten sollen. Wer diesen Vorstellungen nicht entspricht, wird häufig als „anders“ wahrgenommen oder erlebt Barrieren und Benachteiligungen.

Diskriminierung kann sich beispielsweise dadurch zeigen, dass Menschen und ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen, ihnen Fähigkeiten abgesprochen oder Entscheidungen über sie hinweg getroffen werden. Sie zeigt sich auch durch fehlende Barrierefreiheit, Benachteiligungen und den erschwerten Zugang zu Unterstützung und Teilhabe bis hin zu körperlicher Gewalt.

Diskriminierung aufgrund des Alters

Diskriminierung aufgrund des Alters

Diskriminierung aufgrund des Alters entsteht, wenn Menschen aufgrund ihres Lebensalters und damit verbundener Vorurteile benachteiligt oder abgewertet werden. Dabei wird häufig nicht die einzelne Person mit ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedürfnissen betrachtet, sondern es werden bestimmte Eigenschaften aufgrund des Alters zugeschrieben.

Altersdiskriminierung kann Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen betreffen. Jüngeren Menschen wird beispielsweise häufig weniger Erfahrung, Reife oder Entscheidungsfähigkeit zugeschrieben. Ältere Menschen werden dagegen oft mit Vorstellungen von geringerer Leistungsfähigkeit, fehlender Flexibilität oder eingeschränkter Lernfähigkeit verbunden. Dadurch werden Menschen aufgrund ihres Alters häufig nicht ernst genommen und in ihren Fähigkeiten oder ihrer Selbstbestimmung unterschätzt.

Auch gesellschaftliche Vorstellungen darüber, welche Menschen als besonders leistungsfähig oder „produktiv“ gelten, können Altersdiskriminierung verstärken. Dadurch können bestimmte Altersgruppen weniger Möglichkeiten zur Teilhabe, Mitgestaltung oder Selbstbestimmung erhalten.

Altersdiskriminierung kann sich beispielsweise im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz, im Gesundheitswesen oder im gesellschaftlichen Leben zeigen. Sie kann durch Vorurteile einzelner Menschen entstehen, aber auch durch Regeln, Strukturen oder Entscheidungen, die bestimmte Altersgruppen benachteiligen.

Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft

Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft

Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft entsteht, wenn Menschen aufgrund der sozialen Stellung ihrer Familie, ihrer finanziellen Möglichkeiten, oder ihrer sozialen Herkunft abgewertet oder benachteiligt werden. Diese Form der Diskriminierung wird auch als Klassismus bezeichnet.

Die soziale Herkunft beeinflusst häufig die Möglichkeiten, die Menschen im Laufe ihres Lebens haben – beispielsweise den Zugang zu Bildung, Wohnraum, Gesundheitsversorgung oder gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei spielen auch unterschiedliche Ausgangsbedingungen eine Rolle, die Menschen nicht selbst gewählt haben, sondern häufig mit den Bedingungen zusammenhängen, in die sie hineingeboren werden.

Trotz dieser unterschiedlichen Ausgangsbedingungen werden gesellschaftliche Unterschiede häufig als persönliches Versagen oder mangelnde Anstrengung erklärt. Menschen werden dadurch für ihre Lebenssituation verantwortlich gemacht, obwohl ihre Möglichkeiten und Chancen auch durch soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst werden.

Diskriminierung aufgrund von Wohnungslosigkeit

Diskriminierung aufgrund von Wohnungslosigkeit

Wohnungslosigkeit kann durch unterschiedliche Lebenssituationen entstehen, beispielsweise durch finanzielle Krisen, den Verlust von Arbeit oder Wohnung, gesundheitliche Belastungen oder persönliche Krisen. Dennoch werden betroffene Menschen häufig selbst für ihre Situation verantwortlich gemacht. Ihnen werden beispielsweise Faulheit, mangelnde Anstrengung oder persönliches Versagen zugeschrieben.

Wohnungslose Menschen erleben häufig gesellschaftliche Abwertung und Stigmatisierung. Ihre Lebenssituation wird oft nicht als Folge komplexer sozialer und persönlicher Umstände wahrgenommen, sondern auf vermeintliche persönliche Eigenschaften reduziert. Dadurch werden sie nicht als Menschen mit individuellen Geschichten und Bedürfnissen gesehen, sondern als „störend“ oder unerwünscht wahrgenommen.

Wohnungslosigkeit betrifft Menschen unterschiedlich. Besonders Frauen erleben Wohnungslosigkeit häufig weniger sichtbar, da sie öfter in verdeckten oder unsicheren Wohnsituationen leben. Gleichzeitig sind sie häufig besonderen Risiken wie Gewalt und Abhängigkeiten ausgesetzt.

Diskriminierung zeigt sich beispielsweise durch abwertende Aussagen, Ausgrenzung, die Verdrängung aus öffentlichen Räumen oder die Kriminalisierung von Armut und Wohnungslosigkeit. Statt Unterstützung zu ermöglichen, werden wohnungslose Menschen dadurch teilweise als gesellschaftliches Problem behandelt.

Südtiroler Anlaufstelle im Fall von Diskriminierung

Wenn eine Person in Südtirol Diskriminierung erlebt oder beobachtet, kann sie sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden – auch anonym. Die unabhängige Stelle bietet Beratung und Unterstützung für Zeug:innen und Betroffene sowie Konfliktschlichtung und leitet wo angebracht an andere zuständige Stellen weiter.

Außerdem kann jede Person sich hier aktiv für den gesellschaftlichen Wandel einsetzen, indem sie Diskriminierungsfälle jeglicher Art zur Datenerhebung meldet. Gesammelte Daten und Erfahrungsberichte helfen, gesellschaftliche Missstände zu belegen und Institutionen zum Handeln zu bewegen. Durch Meldungen werden Diskriminierungsfälle sichtbar, die ansonsten nicht beachtet und somit auch nicht anerkannt werden. (Achtung: Eine Meldung ist keine rechtliche Anzeige und führt nicht automatisch zu Sanktionen oder formalen Verfahren.)

Die Stelle kann schriftlich, telefonisch oder persönlich (nach Terminvereinbarung) kontaktiert werden.
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