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15.11.2016
Vorstellung der Forschungsergebnisse zu den Frühen Hilfen in Südtirol bei einer Pressekonferenz mit Landesrätin Martha Stocker
11.10.2016
Hier finden Sie die Presseaussendung zur Veranstaltungsreihe "Glück gehabt!?".
Den Blick heben
Gesellschaftliche Vorgänge und Veränderungen können nur durch aufmerksames Beobachten, Nachdenken und kritisches Hinterfragen erfasst werden. Dazu braucht es auch Mut und Bereitschaft, sich mit Vorurteilen auseinander zu setzen. Prävention und Gesundheitsförderung zu betreiben heißt, gesellschaftliche Phänomene sachlich zu betrachten, negativen Entwicklungen entgegen zu wirken, Positives zu fördern sowie dabei die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen aufmerksam wahrzunehmen.

Prävention allgemein

Unter Prävention versteht man im Allgemeinen in Gesellschaften divergent entwickelte Strategien im Gesundheits-, Sozial- und Justizbereich, die mit dem Ziel eingesetzt werden, drohende Risiken zu vermindern bzw. auszuschalten.

Suchtprävention

Suchtprävention beschäftigt sich mit den vielfältigen Erscheinungsformen von Sucht. Sie hat zum Ziel, den problematischen Gebrauch von bewusstseinsverändernden Substanzen und süchtige bzw. suchtähnliche Verhaltensweisen - auch im Zusammenhang mit stoffungebundenen Suchtformen - zu verhindern.
Suchtprävention entwickelt Strategien und Modelle, welche die Ressourcen der Person sowie ihres sozialen und institutionellen Umfeldes fördern. Somit erschließt und verstärkt sie stützende Faktoren und minimiert Risiken.
Demnach besitzt Suchtprävention zwei Ansatzpunkte: die Förderung von Gesundheit und die Vermeidung von Krankheit.

Die Suchtprävention wird in universale, selektive und indizierte Prävention eingeteilt.

Die universale Prävention will der Entstehung von Störungen bzw. Krankheit durch die Verbesserung von Lebensbedingungen und die Stärkung der Person zuvorkommen. Sie richtet sich an Personengruppen, die keine besonderen Risikogruppen darstellen, und ist bestrebt, auf struktureller (Politik, Werbung, Institutionen, Infrastrukturen) und individueller Ebene (soziales Lernen, Erziehung, Sensibilisierung) schützende Faktoren zu fördern. Ihre Perspektive ist langfristig.

Die selektive Prävention befasst sich mit der möglichst frühzeitigen Erfassung von körperlichen, psychischen und sozialen Problemsituationen und versucht diese zu beheben. Selektiv-präventive Maßnahmen im Suchtbereich sollen durch Einwirkung auf Risikofaktoren verhindern, dass aus Gefährdeten manifest süchtige Menschen werden.

Die indizierte Prävention will Folgestörungen bestehender Krankheiten verhindern und die schädlichen Auswirkungen der bereits bestehenden Abhängigkeit vermeiden.
Forum Prävention