Fake News frühzeitig erkennen

bild von mitarbeiter Alex Giovanelli Alex Giovanelli Info 1.4.2020 Facebook Teilen

Falschnachrichten und Unwahrheiten haben gerade in Krisenzeiten Konjunktur. Ihr Ziel ist es starke Reaktionen auszulösen. Aber was stimmt und was nicht? Es kann ganz schön schwierig sein im Informationsdschungel gut gemachte Berichterstattung von Fake News zu unterscheiden. Es gibt allerdings ein paar Tricks, mit deren Hilfe es uns gelingen kann, uns im Zweifelsfall etwas abzusichern.
6 Tipps für den Hausgebrauch:

1)
Autor*in und Quelle checken
Sind Quelle oder Autor*in angegeben? Kann man diese zurückverfolgen? Zu welchen Webseiten führen die Verlinkungen? Sind diese authentisch? Welche Qualifikationen haben die Verfasser*innen? Einige Autoren*innen und Quellen stellen sich bei genauerem Hinsehen als gefälscht heraus.
  • Nicht alle Quelle haben die gleiche Qualität. Nachrichten werden manchmal weitergeleitet ohne die Quellen und Inhalte zu überprüfen. Fake News bedienen sich in manchen Fällen auch bei den Logos von renommierten Medienhäusern, um authentischer zu wirken. Bei reißerischen Meldungen, die man mittels einer Grafik weitergeleitet bekommt, kann es hilfreich sein auf den Webseiten der vermeintlichen Verfasser*innen nach dem Original zu suchen.
2)
Informationen vergleichen

Berichten auch andere bekannte Medien darüber? Je mehr Quellen darüber berichten, desto gesicherter ist der Wahrheitsgehalt der Information.
  • Viele Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube, oder Whatsapp werden genützt um Fake News zu verbreiten.
  • Wenn man dort zweifelhafte bzw. reißerische Nachrichten findet oder erhält, kann es helfen die Internetseiten von renommierten Medienhäusern zu konsultieren.
  • Falls dort nicht darüber berichtet wird, sollte man die Neuigkeiten eher mit Vorsicht genießen.
3)
Fakten-Check
Werden Zahlen und Fakten mit Quellen belegt? Werden Zahlen oder genau angegeben? Seriöse Verfasser*innen geben immer an woher die Informationen stammen.
  • Wenn Berichte oder Videos aus dem Kontext gerissen und veröffentlicht werden, obwohl sie schon älter sind, kann das zu Fehlinterpretationen führen. Fake News machen sich das immer wieder zu Nutze.
  • Ungenaue Angaben wie: „Ich habe gehört…“, „Ein befreundeter Arzt hat gesagt…“, „Medien haben berichtet...“ weisen auf Fake News hin.
4)
Bilder-Check
Zeigen die Bilder und Videos wirklich das, was in der Meldung steht? Über die Google-Bildersuche kannst du ein Bild hochladen, um zu sehen, woher es stammt (Google Bilder-Rückwertsuche).
  • Fake News oder halbwahre Nachrichten setzen oft Texte und Bilder aus unterschiedlichen Quellen, Zeiträumen oder gar Orten zusammen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.
  • So funktioniert die Google Rückwärtsuche:
5)
Verlass dich nicht auf Schlagzeilen
Welche Absichten hatten die Autoren*innen bei der Titelwahl? Wollten sie Aggression oder Angst erzeugen? Reißerische Aufmacher generieren Aufmerksamkeit und stimmen häufig nicht gänzlich mit dem Inhalt der Artikel überein.
  • Als Faustregel gilt: Bevor man einen Artikel weiterleitet oder kommentiert, sollte man ihn erstmal komplett gelesen haben. Ansonsten besteht leider immer die Gefahr einer Fehlinterpretation.
6)
Hol dir eine zweite Meinung
Wenn Zweifel auftauchen, dann schau am besten auf einer Fact-Checking-Webseite nach, wie zum Beispiel www.mimikama.at
 

Unsere Quellen:
learnattack.de
Ilfra.org
europarl.europa.eu

 
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