Der Abend bot die Möglichkeit, sich dem Thema sexualisierte Gewalt aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Monika Hauser von medica mondiale gab eine Einordnung und zeigte auf, welche Bedeutung das Thema für Südtirol hat. Ebenso wurden die Ergebnisse der TRACES‑Studie zu transgenerationalen Traumadynamiken präsentiert und Beiträge zur Prävention von sexualisierter Gewalt in deutscher und italienischer Sprache vorgestellt.
Im Mittelpunkt stand dabei auch das neue Booklet „Sexualisierte Gewalt – Verstehen & handeln“, eine praxisorientierte Informationsbroschüre für Fachpersonen, Interessierte und die breite Öffentlichkeit. Das Booklet wurde von Ingrid Kapeller und Corinne Bertoncini vom Forum Prävention vorgestellt. Lena Ortenzi sowie Sara Bagozzi vom territorialen Antigewaltnetzwerk Vinschgau ViA! sowie dem Verein Frauen Gegen Gewalt Meran gaben abschließend einen Überblick über die Beratungsangebote für Frauen in Gewaltsituationen im Vinschgau. Moderiert wurde der Abend von Christa Ladurner, Landesrätin Rosmarie Pamer sprach die Grußworte.
Die Veranstaltung entstand aus dem Wunsch heraus, konkrete Werkzeuge im Umgang mit sexualisierter Gewalt bereitzustellen, die Ergebnisse der TRACES‑Forschung zu teilen und einen Raum für Austausch zwischen Bürger:innen, Fachpersonal und lokalen Einrichtungen zu schaffen. Sie wurde vom Forum Prävention in Zusammenarbeit mit medica mondiale, dem Frauenmuseum Meran sowie dem Antigewaltnetzwerk ViA! organisiert und vom Land Südtirol sowie der Stiftung Südtiroler Sparkasse finanziert.
Das neue Booklet „Sexualisierte Gewalt – Verstehen & handeln“ bietet einen klaren Überblick darüber, wie Gewalt erkannt, thematisiert und wie wertschätzend und bewusst gehandelt werden kann.
- Jetzt kostenlos auf der Website des Forum Prävention verfügbar.
- Auf Anfrage auch als gedruckte Version erhältlich.
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