Smartphone Starter Kit

Der Elterncheck für das erste Handy

Dieses Smartphone-Starter-Kit hilft Ihnen und Ihrem Kind, gut und sicher mit dem ersten Smartphone zu starten. Das erste eigene Smartphone ist ein großer Schritt – für Ihr Kind und auch für Sie als Elternteil. Ihr Kind bekommt damit einen erweiterten Zugang zur digitalen Welt. Diese Welt kann spannend und hilfreich sein. Gleichzeitig gibt es auch Risiken. Ihr Kind darf lernen, Verantwortung zu übernehmen. Wir empfehlen ein erstes „Smartphone light“ frühestens im Alter von 11 bis 12 Jahren. Dieses Smartphone ist für grundlegende Dinge gedacht, zum Beispiel für: Telefonieren, Informationen suchen, Musik hören, altersgerechte Spiele spielen. Auf dem ersten Smartphone sollen keine sozialen Medien installiert sein. Soziale Medien sind Apps und Webseiten, auf denen Menschen Nachrichten, Fotos oder Videos teilen und miteinander kommunizieren. Diese arbeiten mit Mechanismen, die sehr ablenkend sein können und Kinder schnell überfordern oder unter Druck setzen. Wenn soziale Medien genutzt werden, empfehlen wir das frühestens ab 14 Jahren – und nur gemeinsam mit den Eltern. Bei der Anschaffung eines Smartphones ist nicht nur das Alter wichtig. Entscheidend ist auch die Frage: Ist mein Kind schon bereit für ein Smartphone? Dieses Smartphone-Starter-Kit hilft Ihnen dabei, das einzuschätzen. Es zeigt, welches Wissen und welche Fähigkeiten das Kind braucht, und unterstützt Sie bei den ersten Schritten. Am besten gehen Sie die Checklisten gemeinsam durch. So können Sie sich gemeinsam gut auf einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone vorbereiten.

Check - Ist mein Kind bereit für das erste Smartphone?
Diese Checkliste hilft Ihnen zu verstehen, welches Wissen und welche Kompetenzen Ihr Kind braucht, um bereit für ein eigenes Smartphone zu sein. Nehmen Sie sich Zeit und besprechen Sie jeden Punkt in Ruhe mit Ihrem Kind.
Alltagsbalance
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Datenschutz & Privatsphäre
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Sicherheit
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Kritisches Denken
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Netiquette
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Check - Sicherheit für das erste Smartphone
Eltern und Kinder sollten das erste Smartphone gemeinsam einrichten und klare Regeln für die Nutzung vereinbaren. Diese Checkliste hilft dabei, wichtige Sicherheitseinstellungen vorzunehmen und einen sicheren Start in die digitale Welt zu ermöglichen.
Gerätesicherheit & Privatsphäre
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Kinderschutz
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Apps & Altersfreigaben
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Eltern und Kinder sollten das erste Smartphone gemeinsam einrichten und klare Regeln für die Nutzung vereinbaren. Diese Checkliste hilft dabei, wichtige Sicherheitseinstellungen vorzunehmen und einen sicheren Start in die digitale Welt zu ermöglichen.
Mediennutzung & Alltag
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Check - Bin ich als Elternteil Vorbild im Alltag
Regeln und Begleitung sind wichtig für Kinder. Genauso wichtig ist aber, wie wir Erwachsene den Umgang mit dem Smartphone vorleben. Diese Checkliste lädt Sie ein, kurz über Ihre eigene Nutzung digitaler Geräte nachzudenken.
Vorbild sein
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Regeln und Begleitung sind wichtig für Kinder. Genauso wichtig ist aber, wie wir Erwachsene den Umgang mit dem Smartphone vorleben. Diese Checkliste lädt Sie ein, kurz über Ihre eigene Nutzung digitaler Geräte nachzudenken.
Wissen & Haltung
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Erziehen & Kommunizieren
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Hilfe! Was tun, wenn es brennt?
01
01 Unerlaubte Verbreitung von Bildern oder Videos sexuellen Inhalts
  1. Ruhe bewahren.
  2. Beweise sichern (Screenshots).
  3. Löschung aller Aufnahmen verlangen (Verweis auf Verletzung der Privatsphäre oder Verbreitung von kinderpornografischem Material bei Minderjährigen).
  4. Plattformbetreiber melden.
  5. Gegebenenfalls Polizei einschalten.
02
02 Cybergrooming
  1. Kind emotional stützen.
  2. Kontakt zum Täter/der Täterin sofort abbrechen.
  3. Täter:in blockieren.
  4. Täter:in auf der Plattform melden.
  5. Beweise sichern (Screenshots).
  6. Anzeige erstatten.
03
03 Betroffen von Cybermobbing
  1. Kind emotional stützen und Verantwortung übernehmen: „Du bist nicht schuld und du bist nicht allein, ich helfe dir.“
  2. Gemeinsam nächste Schritte planen: Screenshots sichern, Plattform oder Administration informieren.
  3. In Absprache mit dem Kind Vertrauenspersonen, Schule oder Beratungsstellen einbeziehen.
  4. Die Eltern des Akteurs/der Akteurin nicht selbst kontaktieren.
  5. Akteur:innen blockieren und die Kontoeinstellungen auf “privat” stellen.
04
04 Exzessive Nutzung
  1. Dem Kind keine Vorwürfe machen.
  2. Die Beziehung halten und die Motive für die exzessive Nutzung verstehen, z.B. Stress, Ängste, Überforderung.
  3. Feste Offline-Zeiten einführen.
  4. Angebote ohne digitale Geräte machen und unterstützen.
  5. Sich an Beratungsstellen wenden.
05
05 Akteur:in von Cybermobbing
  1. Mobbing sofort stoppen.
  2. Verdeutlichen, dass dieses Verhalten anderen Menschen weh tut und Empathie fördern.
  3. Das Löschen der betreffenden Inhalte fordern. Sollte das nicht passieren, den Zugang zum Handy oder bestimmten Plattformen verbieten.
  4. Gemeinsam Lösungen suchen, z.B. zur Wiedergutmachung und Entschuldigung anregen.
  5. Schulsozialarbeit oder Beratungsstellen einbeziehen.
06
06 Internetbetrug / Identitätsdiebstahl
  1. Passwörter sofort ändern.
  2. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
  3. Plattform oder Webseite informieren.
  4. Sich an die Verbraucherzentrale oder die Polizei wenden.
07
07 Gefährliche Inhalte (Gewalt, Selbstgefährdung)
  1. Inhalte sichern.
  2. Inhalte bei den Plattformbetreibern melden.
  3. Auffällige Profile melden und blockieren.
  4. Kind emotional auffangen und die Inhalte thematisieren.
  5. Bei Bedarf professionelle Hilfe holen.
08
08 Filterblasen / Digitale Beeinflussung
  1. Darüber sprechen, wie die Inhalte, die man sich anschaut, die eigene Meinung beeinflussen können.
  2. Verschiedene Plattformen, Profile, Inhalte gemeinsam anschauen und vergleichen.
  3. Faktenchecker als Überprüfung von Falschnachrichten nutzen.

Vereinbarung

Damit der Alltag in der Familie auch mit digitalen Geräten gut funktioniert, sind klare Absprachen wichtig. In einer Mediennutzungsvereinbarung zwischen Eltern oder Erziehungsberechtigten und dem Kind können Regeln für das erste Smartphone festgehalten werden. So lassen sich mögliche Konflikte vermeiden. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich sowohl Erwachsene als auch Kinder, die gemeinsam festgelegten Regeln einzuhalten. Den Vertrag können Sie einfach über den QR-Code scannen und direkt ausfüllen. Die Regeln und Nutzungszeiten sollen regelmäßig besprochen und angepasst werden, da das Kind älter und verantwortungsvoller wird.
Vereinbarung zur Nutzung meines Smartphones