1. Quali azioni bisogna intraprendere per migliorare la copertura pensionistica di genitori e familiari che svolgono compiti di cura?

1. Quali azioni bisogna intraprendere per migliorare la copertura pensionistica di genitori e familiari che svolgono compiti di cura?

BürgerUnion: Die BürgerUnion setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Familien- und Pflegearbeit für die Rentenjahre anerkannt wird. Zudem fordern wir zwei Jahre Anerkennung der Erziehungsarbeit in Bezug auf die rentenmäßige Absicherung.
 
Die Freiheitlichen: Kindererziehung ist Arbeit für unsere Zukunft und es muss dafür nicht nur eine ideelle, sondern auch eine höhere monetäre Wertschätzung geben. Da unser Landeshaushalt jährlich sehr hoch ausfällt, sollte man für die Erziehungszeiten von Kindern den Pensionsbeitrag auf Landesebene erhöhen.
Was die Pflege von Angehörigen betrifft, so müssen wir uns klar sein, dass der hauptberufliche Pflegeberuf an sich schon aufzuwerten ist. Sollte diese Arbeit von Familienangehörigen übernommen werden, dann sollte auch diese Arbeit mit einer besseren Pensionsabsicherung auf Landesebene vergütet werden. Die Pflege in gewohnter Umgebung ist sicher besser für die zu Betreuenden und für die Allgemeinheit günstiger als in öffentlichen Einrichtungen.
 
L'Alto Adige nel Cuore: La copertura pensionistica dei genitori o familiari che svolgono compiti di cura dovrebbe essere un diritto. Bisogna agire su due fronti: da una parte insistere con il governo nazionale perché riconosca la figura del datore di cura e ne approvi la copertura pensionistica e dall’altra agire in Provincia perché sia attivata una pensione per queste persone. Una delle vie possibili potrebbe essere quella di attivare un progetto con i fondi europei in cui si attiva un breve corso di formazione per queste persone, così da dare più consigli e assistenza per chi riveste questo ruolo, per poi riconoscerle a tutti gli effetti come figure professionali. Una mozione nostra è stata approvata proprio lo scorso 4 luglio in Consiglio provinciale, addirittura all’unanimità.
 
Partito Democratico: In diesem Bereich sollte man sich ein Beispiel an dem staatlichen Gesetz aus dem Jahre 2000 von Livia Turco nehmen, welches die Möglichkeit von 2 Jahren Wartestand vorsieht, um sich der Betreuung von Familienangehörigen mit Handicap oder älteren, nicht mehr selbstständigen Familienangehörigen zu widmen. Das war eine große Innovation, welche für die Bediensteten im öffentlichen wie im privaten Sektor gilt. Die Vergütung, die 80% des letzten Gehaltes beträgt, wird vom INPS übernommen und die Pensionsbeiträge sind garantiert.
Auf lokaler Ebene wurde die regionale Zuständigkeit, vorgesehen von Artikel 6 des Autonomiestatutes, angewandt, um Maßnahmen zur ergänzenden Rentenvorsorge, die ausgeweitet werden sollten, umzusetzen. Dadurch sollte die Möglichkeit, freiwillige Beiträge in den Rentenfonds einzahlen zu können, erleichtert werden.
Es gilt festzuhalten, dass nicht alle Möglichkeiten, die bereits bestehen, ausgeschöpft werden. Zudem gibt es zwischen den beiden Provinzen Trient und Bozen große Unterschiede, worum sich die Regional- und Landesregierungen in der nächsten Legislaturperiode kümmern werden müssen.
 
Südtiroler Freiheit: Es sollen endlich die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Pflege- und Erziehungsjahre für die Rentenjahre anerkannt werden.
 
Südtiroler Volkspartei: Die zusätzliche Absicherung für Pflege- und Erziehungszeiten ist der Landesregierung ein großes Anliegen, auch wenn sie in staatliche Kompetenz fällt und somit auf regionaler Ebene nur unterstützend eingegriffen werden kann. Die Südtiroler Volkspartei hat in den letzten vier Jahren wesentliche Verbesserungen erzielt. So ist beispielsweise die Anzahl der Ansuchen um die Beiträge für die rentenmäßige Absicherung der Erziehungszeiten stark angestiegen. Wir werden diesen Weg weiterverfolgen und uns dafür einsetzen, dass die Vorfinanzierung für die INPS-Beiträge wegfällt.
 
Team Köllensperger: Die Zeiten der Pflegeleistung für nachgewiesen pflegebedürftige Angehörige und die Zeiten für elterlichen Kleinkinder-Betreuung müssen als Versicherungszeiten hinsichtlich der Renten-Berechnung anerkannt werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: Va riconosciuto il tempo di cura attraverso una contribuzione figurativa, da quantificare. Per quanto riguarda la realtà locale per coloro che sono iscritti al Fondo integrativo LABORFONDS, la Regione Trentino-Alto Adige potrebbe prevedere la copertura per 1 anno dei contributi che le/gli interessate/i non possono pagare in quanto in aspettativa non retribuita.

2. E' meglio sostenere le famiglie attraverso prestazioni dirette (indipendenti dal reddito) o implementare l'assistenza sovvenzionata (per le diverse fasce di età comprese tra 0 e 14 anni)?

2. E' meglio sostenere le famiglie attraverso prestazioni dirette (indipendenti dal reddito) o implementare l'assistenza sovvenzionata (per le diverse fasce di età comprese tra 0 e 14 anni)?

BürgerUnion: Durch zu viele Direktleistungen fördert man die Zerstreuung des gesamten Förderungsbeitrags. Wir schlagen die Kindergrundsicherung für jedes Kind vor. Dies unabhängig vom Einkommen. Als hilfreich sieht die BürgerUnion einen Ganzjahreskindergarten und Angebote für Jugendliche zwischen 14-16 Jahren. Diese fehlen zur Zeit vollkommen.
 
Die Freiheitlichen: Jedes Kind muss gleich viel wert sein. Einkommensbeschränkungen beim Kindergeld sind abzuschaffen. Erhöhung des Kindergeldes: stufenweise Erhöhung des Kindergeldes auf bis zu 300,00 € pro Kind pro Monat und bis zum vollendeten 3. Lebensjahr.
Für jedes zweite Kind soll das Kindergeld bis zum 10. Lebensjahr ausbezahlt werden. Für jedes 3. Kind bzw. jedes weitere Kind soll das Kindergeld bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres bezahlt werden. Ein Familienscheck mit Gutscheinsystem soll zudem sicherstellen, dass Leistungen, die direkt an die Kinder fallen, auch bei diesen ankommen. Bezüglich Kinderbetreuung verweise ich auf die Antwort unter Frage 5.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Sono importanti entrambi: le prestazioni dirette servono sicuramente a sostenere la conciliazione lavoro – famiglia e quindi a incentivare le nascite, cosa assolutamente da sostenere, mentre l’assistenza sovvenzionata aiuta le fasce più povere a raggiungere un livello accettabile di benessere in direzione di salvaguardia soprattutto dei minori. Attraverso le prestazioni dirette deve essere garantito ai genitori di essere nelle condizioni, se lo desiderano, di conciliare al meglio il proprio impegno familiare con quello lavorativo. Al giorno d’oggi il caro vita che riguarda soprattutto i servizi per l’infanzia spesso costringono uno dei due genitori, spesso la madre, a abbandonare il lavoro per stare a casa con i figli perché lo stipendio guadagnato non basterebbe a pagare i servizi. Un esempio è sicuramente la retta degli asili nido che attualmente è molto alta: nostro impegno sarà sicuramente battersi per la gratuità degli asili nido in modo che sia veramente una scelta dei genitori andare a lavorare o stare a casa con i figli. Senza contare che l’asilo nido è un passo importante per il percorso formativo dei bambini ed è ingiusto che sia così costoso. Altre misure per sostenere le famiglie riguardano l’assistenza agli anziani: riduzione dei costi delle case di riposo e dell’assistenza domiciliare. Non è affatto giusto che dopo una vita di lavoro gli anziani debbano sperare nei familiari per la propria assistenza. Spesso infatti le tariffe delle case di riposo sono ancora troppo alte e vanno ridotte.
Con l’assistenza sovvenzionata invece si va a garantire la soglia di dignità di fasce più deboli, come per esempio gli aiuti per le fasce di età tra i 0 e i 14 anni per poter frequentare la scuola dell’obbligo attraverso la dotazione di libri incomodato e borse di studio. Queste misure devono andare anche a implementare le pensioni minime degli anziani che devono essere alzate attraverso un contributo provinciale perché non si può permettere che degli anziani, vera risorsa della società, vivano con un reddito così basso ai limiti della povertà in una provincia, la nostra, che è stata riconosciuta la più cara d’Italia.
Partito Democratico: Prinzipiell bin ich für beide Lösungen. Sicher bin ich dafür die direkten Leistungen zu fördern, so z.B. möchten wir die Tarife für die Kinderhorte reduzieren, um diese allen Familien zugänglicher zu machen. Man muss jedoch den verschiedenen Bedürfnissen des urbanen und des ländlichen Bereichs Rechnung tragen – die Unterschiede sind beträchtlich.
 
Südtiroler Freiheit: Das Angebot, Kinder in einer Kita unterzubringen, ist ein wertvoller Dienst für viele Eltern, doch die Möglichkeit länger bei seinen Kindern bleiben zu können, sollte auch geschaffen werden. Durch die Anerkennung der Erziehungsjahre würde den Müttern/Eltern die Entscheidung selbst überlassen, ob sie bei ihren Kindern bleiben möchten oder wieder in ihr Berufsleben zurückkehren wollen. Dies wäre wahre Wahlfreiheit in der Kindererziehung.
Bezüglich Direktleistungen: Der Schulstart stellt für viele Familien eine finanzielle Herausforderung dar. Es sollte ein Schulstartgeld in Höhe von 150€ pro Kind vom Land zur Verfügung gestellt werden. Von der ersten Klasse Grundschule bis zur fünften Klasse Oberschule.
 
Südtiroler Volkspartei: Beide Varianten sind notwendig, um die Wahlfreiheit der Familien zu garantieren. Eine gute finanzielle Absicherung, vor allem für finanziell benachteiligte Familien, ermöglicht Chancengleichheit für alle Kinder. Es wird in Südtirol in diesem Bereich bereits sehr viel umgesetzt und es wird sowohl auf Qualität als auch auf Quantität gesetzt. Die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Universität Brixen wird auf jeden Fall fortgesetzt.
 
Team Köllensperger: Die Kinder könnten einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erhalten. Das Landesfamiliengesetz von 2013 kann in diesem Sinn ergänzt werden. Direktleistungen an die Familien sollten nicht einkommensunabhängig ausbezahlt werden, sondern an Einkommen und Vermögen geknüpft sein. Auf diese Weise stehen mehr Mittel zur Einrichtung und zum Unterhalt neuer KITAs zur Verfügung. Kitas, Kindergarten und Schulen, bzw. Ganztages- und Sommerbetreuung müssen gezielter gefördert werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: Uno non esclude l’altro. OK alle prestazioni economiche, ma legate al reddito e una politica di potenziamento delle strutture di supporto alle famiglie: L’attuale carenza di strutture deve essere sanata per creare una vera possibilità di scelta per tutte le famiglie, nei centri come negli ambiti perferici.
Adeguamento delle tariffe tra pubblico (€ 340/mese) e Tagesmütter/väter (in media sono di € 584).

3. Qual è la sua posizione in merito alle pesanti differenze cui sono soggetti i genitori occupati nel settore privato rispetto a quelli impiegati nel settore pubblico, relativamente a congedi parentali, diritto al part-time, copertura pensionistica ecc.?

3. Qual è la sua posizione in merito alle pesanti differenze cui sono soggetti i genitori occupati nel settore privato rispetto a quelli impiegati nel settore pubblico, relativamente a congedi parentali, diritto al part-time, copertura pensionistica ecc.?

BürgerUnion: Die Gleichstellung zwischen privaten und öffentlichen Angestellten fordert die BürgerUnion schon seit Jahren. Diese muss in den verschiedenen Bereich gelten.
 
Die Freiheitlichen:  Grundsätzlich soll sich die öffentliche Hand nicht zu viel in die Privatwirtschaft einmischen. Aber im Bereich der Elternzeit wäre es durchaus sinnvoll, im Sinne der Gleichbehandlung eine Ausnahme zu machen. Es wäre durchaus möglich, für das erste Jahr nach Rückkehr aus der Mutterschaft in Teilzeit einen Landesbeitrag (zur Pension) zu gewähren, dass das erste Jahr für die arbeitende Mutter als Ganzjahrespensionsbeitrag gerechnet würde. Diese Förderung käme allen zu Gute.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Esistono ad oggi delle differenze inaccettabili tra settore pubblico e privato, anche tenendo conto che queste misure sono in primo luogo nell’interesse del bambino e di conseguenza è inaccettabile che un bambino con genitori che lavorano nel settore pubblico abbia più diritti di quello nato da genitori nel settore privato. Nel settore pubblico i genitori possono godere di maggiori tutele rispetto a quelli del privato: un esempio per tutti è il congedo parentale obbligatorio per la madre che nel settore pubblico è di cinque mesi mentre se guardiamo alle libere professioniste si riduce a un mesetto.
Naturalmente è importante prevedere che per legge i diritti garantiti ai genitori, madri ma anche padri, nel settore pubblico siano estesi anche nel settore privato, ma prevederlo solo per legge lasciando il carico fiscale ed economico alle ditte private aumenterebbe i casi di discriminazione dei neogenitori, nella maggior parte dei casi neo-mamme di discriminazione nelle scelte di assunzioni. Per dirla molto chiaramente: in molti non assumerebbero donne con bambini piccoli o che sono in età di poterli avere, per paura di dover loro poi garantire congedi familiari obbligatori per cinque mesi e facoltativi e part time per diversi mesi. In questo caso quindi si deve attivare la Provincia affinché queste spese, per garantire ai dipendenti del settore privato gli stessi diritti di quelli del settore pubblico, debbano andare a carico dell’Ente pubblico che deve garantire la copertura e incentivare l’assunzione dei neo-genitori attraverso sgravi fiscali per le ditte.
Anche l’assegno al nucleo familiare va esteso anche ai privati e va innalzato per permettere ai genitori una vera scelta tra continuare a lavorare o restare a casa per qualche anno.
 
Partito Democratico: Ich bin mir des Vorhandenseins zweier unterschiedlicher Systeme zwischen privatem und öffentlichem Sektor bewusst. Diese Ungleichheit sollte sich zugunsten einer Einheitlichkeit nach Maßstäben der Maßnahme und Bestimmungen, welche für die öffentlich Bediensteten gelten, immer mehr verringern. Der Schutz der Familie, die Stärkung und Unterstützung der beruflich beschäftigten Eltern in ihren Erziehungsaufgaben muss das Ziel sein. In der heutigen Gesellschaft besteht die Familie oft aus Eltern, die full-time arbeiten. Die Unternehmen sollten immer mehr den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter entgegenkommen, denn die Ausgeglichenheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter ist nur von Vorteil für das Unternehmen. Dies kann durch flexiblere Arbeitszeiten, durch Elternzeiten, durch Arbeitsformen außerhalb des Betreibe (wie z.B. Telearbeit) und part-time erreicht werden. Letzteres sollte nicht „von oben“ gewährt“ werden, sondern von den Eltern als Recht, um mehr Zeit der Familie widmen zu können, wahrgenommen werden können und zwar im öffentlichen wie im privaten Sektor.
 
Südtiroler Freiheit: Vor wenigen Monaten hatten wir dazu einen Beschlussantrag in den Landtag eingereicht, der leider von der Mehrheit (vor allem SVP) abgelehnt wurde. Der Antrag sah unter anderem vor, dass Eltern die  Wahlfreiheit bei der Betreuung ihrer Kinder gewährt wird und dieselben finanziellen Mittel, die die Familien für die externe Betreuung ihrer Kinder erhalten, für einen zu definierenden Zeitraum in die Rentenabsicherung jener Mütter/Väter fließen, die über die sechsmonatige Elternzeit hinaus ihre Kinder selbst ganztägig betreuen wollen. (Siehe folgenden Link: http://www2.landtag-bz.org/documenti_pdf/IDAP_504336.pdf)
 
Südtiroler Volkspartei:  Die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor sind grundverschieden. Die Autonome Provinz Bozen hat in Südtirol als Arbeitgeber über die eigenen Kollektivverträge gute Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geschaffen und die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten genutzt. Wir müssen gemeinsam mit den Sozialpartnern durch neue Kollektivvertragsverhandlungen an der Verlängerung der Elternzeit und neuen Arbeitsformen in der Privatwirtschaft arbeiten. Die Verantwortung liegt hier auch bei den Arbeitgebern.
 
Team Köllensperger: Diese Unterschiede sind gesellschaftlich nicht vertretbar und müssen mittel- und langfristig angeglichen werden. Die vorteilhaftere Elternzeitregelung für die Angestellten im öffentlichen Dienst in Südtirol ist keine gesetzliche Regelung, sondern eine kollektivvertragliche. Ähnliche Regelungen im Privatbereich erfordern die Einbeziehung der privaten Arbeitgeber, die als Sozialpartner gefordert sind. Das Land soll seine Subventions- und Steuerpolitik für entsprechende Anreize für die Unternehmen des privaten Sektors einsetzen. Welfare-Programme in den Privatbetrieben sollen spezifisch gefördert werden und sollen auch bei Vergabe-Wettbewerben prämiert werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: A differenza di quello pubblico, nel settore privato ci sono molte più rigidità e limiti rispetto alla conciliazione lavoro/famiglia. Oltretutto le positive possibilità esistenti nel settore pubblico sono in qualche modo finanziate da tutti, anche da coloro che non ne possono usufruire.
Il modello pubblico sarebbe da allargare gradualmente al settore privato a partire dalle coperture pensionistiche e alle possibilità del part-time. Una buona politica di famiglia è una lungimirante politica economica! Sosteniamo in particolare una politica che incentivi il part-time condiviso tra padri e madri.

4. Quali misure possono essere messe in atto dalla mano pubblica per incentivare concretamente le imprese „family friendly“?

4. Quali misure possono essere messe in atto dalla mano pubblica per incentivare concretamente le imprese „family friendly“?

BürgerUnion: Familienfreundliche Unternehmen müssen durch Steuerentlastung gefördert werden. Die Initiative "Audit familieundberuf" ist bereits ein guter Anfang. Jedoch muss daran kontinuierlich gearbeitet werden.
 
Die Freiheitlichen: Familienfreundliche Unternehmen sollen über öffentliche Beiträge gefördert bzw. über die lokalen Steuerabgaben Erleichterungen bekommen. Gleichzeitig könnten familienfreundliche Betriebe Vorrang bzw. Punkte bei öffentlichen Ausschreibungen bekommen, wenn diese als Kriterien bei der Ausschreibung mitbewertet werden. Diese könnte ein Anreiz für Betriebe werden, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen hohen Stellenwert einzuräumen.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Salvaguardare il benessere dei lavoratori nelle aziende è un obiettivo prioritario che fa crescere l’economia e aiuta i dipendenti a conciliare lavoro e famiglia. Vanno sostenute attraverso sgravi fiscali le aziende che offrono ai lavoratori la possibilità di orario flessibile per assecondare le loro esigenze di conciliazione tra lavoro, famiglia e tempo libero. Sgravi fiscali anche per le aziende che organizzano per lavoratori e lavoratrici eventi per loro e per le loro famiglie. Vanno incentivate e incoraggiate attraverso contributi diretti le aziende che offrono un servizio di asilo nido aziendale.
 
Partito Democratico: Man könnte die “family friendly” auch mit steuerlichen Entlastungen fördern, um so zu versuchen die Maßnahmen der sogenannten „Sozialen Verantwortung eines Unternehmens“ (Responsabilità Sociale di Impresa (RSI)), auszubauen.
Es geht darum die ethischen Grundsätze in die Unternehmensstrategie aufzunehmen: es ist dies die Bereitschaft der kleinen, mittleren und größeren Unternehmen die Probleme sozialer und ethischer Natur innerhalb des Unternehmens und dessen Aktionsradius zu verwalten. Diese soziale Verantwortung der Unternehmen sollte den Erfordernissen der Mitarbeiter „Familie zu leben“ eine grundlegende Bedeutung zukommen lassen und durch mehr Flexibilität auch mehr Zeit und Energie dafür bereitstellen. Ein Beispiel hierfür wären die Einrichtung eines betrieblichen Kinderhortes oder das Car-Sharing (Mitfahrbörse) unter Kollegen.
 
Südtiroler Freiheit:  Die gesetzlichen Bestimmungen zur Einrichtung von Kinderbetreuungsstätten innerhalb von Betrieben sollte vereinfacht werden. Dennoch darf die Schaffung der Möglichkeit, dass ein Elternteil länger bei seinen Kindern bleiben kann, nicht vernachlässigen werden.
 
Südtiroler Volkspartei: Über die Zertifizierung audit familieundberuf können zusätzliche Anreize geschaffen werden. Ein auditiertes Unternehmen kann beispielsweise bei öffentlichen Vergaben oder Wirtschaftsförderungen bevorzugt werden. Das Ziel in der nächsten Legislaturperiode ist, das audit weiterzuentwickeln und noch bessere Anreize für familienfreundliche Unternehmen zu schaffen. Ein Ausbau von betrieblichen Kindertagestätten ist anzudenken.
 
Team Köllensperger: Steuerliche Erleichterungen (z.B. bei der IRAP), Förderungen und Subventionen sollen an familienfreundliche Maßnahmen der Unternehmen gekoppelt werden. Zu diesem Zweck müssen präzise Kriterien und Standards entwickelt werden, welche Maßnahmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tatsächlich fördern. Welfare-Programme in den Privatbetrieben sollen spezifisch gefördert werden und sollen auch bei Vergabe- Wettbewerben prämiert werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: Per favorire l’ampliamento di quelle finora poche e virtuose aziende presenti nel privato che sono sensibili al tema va promossa una campagna di sensibilizzazione.
In concreto si possono introdurre incentivi economici (riduzione/azzeramento IRAP) o d’immagine, che premino quelle aziende che attraverso accordi sindacali mettano in atto comportamenti ed azioni positive a favore di una migliore conciliazione lavoro-famiglia. Ad esempio: orari flessibili, part-time, banca delle ore, congedi parentali con particolare attenzioni a quelli richiesti dai padri, asili aziendali, percorsi agevolati e formativi per il rientro al lavoro.

5. Come si possono strutturare/organizzare meglio scuole e asili (scuole dell'infanzia) per migliorare la conciliabilità famiglia-lavoro? (Per esempio asili aperti tutto l'anno, scuola a tempo pieno, coinvolgimento di associazioni sportive ecc.)

5. Come si possono strutturare/organizzare meglio scuole e asili (scuole dell'infanzia) per migliorare la conciliabilità famiglia-lavoro? (Per esempio asili aperti tutto l'anno, scuola a tempo pieno, coinvolgimento di associazioni sportive ecc.)

BürgerUnion: Durch mehr Personal kann das Angebot attraktiver gestaltet werden. Zudem muss die Anerkennung der Wahlfächer endlich umgesetzt werden. Ein Mittagstisch muss jeden Tag angeboten werden, nicht nur bei Nachmittagsunterricht.
 
Die Freiheitlichen: Kitas müssen gleich teuer wie der Kindergarten sein (nicht umgekehrt). Die Nachmittagsbetreuung in den Kindergärten könnte auch von anderen Institutionen angeboten werden, wodurch das öffentliche Angebot durch Private sinnvoll ergänzt und eine Sicherstellung des Betreuungsangebotes über das ganze Jahr ermöglicht werden könnte. Die Ganztagesschule soll nur dort angeboten werden, wo der Bedarf nachweisbar besteht und zwar mit Anstellungsnachweis. Sportvereine, die ausgebildete Pädagogen beschäftigen, sollen eigens gefördert werden.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Le scuole, comprese quelle dell’infanzia, sono naturalmente strumenti importanti per la conciliazione lavoro- famiglia, ma non devono essere concepiti come dei “parcheggi” per i figli per tutto l’anno e per tutto il giorno. Importante è invece offrire un buon mix di servizi che miri certamente alla conciliazione lavoro e famiglia dei genitori ma anche, e soprattutto, al benessere e alla crescita dei figli. La scuola quindi deve offrire la possibilità gratuità di tempo pieno facoltativo per permettere assistenza ai bambini e ragazzi anche nello studio e nei compiti a casa. Dopo l’orario di chiusure delle scuole devono essere messe a disposizione delle famiglie delle alternative per curare il tempo libero dei bambini e dei ragazzi soprattutto attraverso le associazioni sportive. Per le attività in queste ultime devono essere previsti anche dei contributi per le famiglie in modo che il prezzo delle attività sia accessibile per tutti e vada nella direzione di far fare più sport agli studenti.
Per quanto riguarda l’estate bisogna mettere a disposizione delle famiglie un ventaglio di attività estive di vario tipo e varia durata, tali da andare incontro ai genitori che lavorano. Queste attività devono essere le più varie possibili: dalle vacanze al mare a quelle in montagna, dalle gite giornaliere alle attività laboratoriali in città. Le associazioni che si occupano delle attività pomeridiane e estive vanno sostenute economicamente dall’Ente pubblico in modo che il loro costo sia sostenibile da parte delle famiglie.
 
Partito Democratico: Als Vizepräsident der Landesregierung mit dem Kompetenzbereich Italienische Schule, spreche ich mich für Schulen aus, welche das ganze Jahr über geöffnet sind – so wie es in anderen Ländern der EU bereits gehandhabt wird. Während der Sommermonate könnten Sprachkurse oder sportliche Aktivitäten angeboten werden, die von Vereinigungen der jeweiligen Bereiche organisiert werden könnten – kurzum das auszubauen, das eh schon durchgeführt wird.
Südtiroler Freiheit: Besonders in den Sommermonaten und anderen Schulferien sollte die Kinderbetreuung ausgebaut werden. Oft sind die Angebote zu teuer.
 
Südtiroler Volkspartei: Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass die Einrichtungen an die Bedürfnisse der Familien angepasst werden müssen. Die Maßnahmen in diesem Bereich, wie beispielsweise die Betreuungszeiten oder auch der Schülertransport sind laufend verbessert und ausgeweitet worden. Besonders in der Sommer- und Nachmittagsbetreuung besteht eine gute Zusammenarbeit mit privaten Organisationen, die weiter ausgebaut werden muss.
 
Team Köllensperger: Diese Einrichtungen müssen zukünftig besser zusammen arbeiten und einander bestmöglich ergänzen, damit eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet wird. Die Kosten müssen sich in einem Rahmen bewegen, der für berufstätige Eltern leistbar ist. Das Angebot an KITAS ist flächendeckend zu erhöhen. Öffnungszeiten der Einrichtungen sollen an die Bedürfnisse der Familien anpasst werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: Gli asili (scuole dell’infanzia) potrebbero introdurre orari più flessibili e allungati. Il calendario scolastico (compreso quello delle scuola d’infanzia) potrebbe essere riformato, spalmando il monte ore su tutto l’arco dell’anno, evitando il concentramento sull’ estate (ferie in autunno e in primavera). Le famiglie sarebbero più flessibili per quanto riguarda anche le ferie! L’offerta mensa dev’essere più flessibile e aperto alle esigenze delle famiglie. Istituzione di “Mensabeiräte” tra comune, scuole e rappresentanti dei genitori (e perché no anche degli alunni).
Coordinamento delle offerte pomeridiane tra scuola, scuola di musica, associazioni sportive e le “Nachmittagsbetreuungen” a livello comunale. Rafforzamento della “Nachbarschaftshilfe” (sviluppo di comunità) anche col modello della “Zeitbank” e una politica urbanistica che prevede “case multi-generazionali” (Mehrgenerationenhaus).

6. Quali iniziative concrete intende intraprendere per rendere (economicamente) più accessibile alle famiglie il conseguimento di un alloggio?

6. Quali iniziative concrete intende intraprendere per rendere (economicamente) più accessibile alle famiglie il conseguimento di un alloggio?

BürgerUnion: Ein konkreter Schritt ist, die Sozialbeiträge auszubauen und nicht zu streichen. Soziale Beiträge dürfen bei den Berechnungen nicht als Einkommen gerechnet werden. Damit wäre ein wichtiger Schritt für leistbares Wohnen gesetzt.
 
Die Freiheitlichen: Die Landespolitik muss dafür Sorge tragen, dass Wohnraum nicht zu spekulativen Zwecken verwendet wird und alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, dass leerstehender Wohnraum so hoch besteuert wird, dass vermieten wieder sinnvoll wird. Der Ausbau von Mietwohnungen muss gefördert werden und die Bausparförderung für junge Menschen attraktiv gemacht werden.
Für Jugendliche mit einem Arbeitsverhältnis soll Wohnraum für 5 bis max. 8 Jahre je nach Einkommenshöhe zur Verfügung gestellt werden. Der Mietbeitrag zwischen 500€ und 800€ sollen in einen Bausparvertrag einbezahlt werden.
Zusätzlich muss der Bau von privaten Mietwohnungen gefördert werden und die Vermietung derselben soll durch schnellere Räumungsverfahren und GIS-Reduzierung erleichtert werden, um Leerstände zu reduzieren. Als Anreiz für die Vermieter soll nach 20 Jahren ein zinsloses Darlehen gewährt werden, um einen Anreiz für die Renovierung der Mietwohnung und deren Weitervermietung zu schaffen.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Agevolare i prestiti a interessi zero per le famiglie con figli attraverso erogazione di mutui provinciali per l’acquisto di prime case.
 
Partito Democratico: In diesen Jahren hab ich mich als Landesrat, der die beiden wichtigen Kompetenzen Geförderter Wohnbau und WOBI innehat, aktiv eingebracht und bemüht. Auf der einen Seite habe ich die Landesbeiträge (laut L.G. 13/98) für den Kauf und den Bau und der Sanierung der Erstwohnung angehoben. Auf der anderen Seite hat die Zusammenarbeit mit dem WOBI eine Zunahme an Wohnungseinheiten gebracht , mit viel niedrigeren Mieten als auf dem normalen Mietmarkt und zugänglich auch für minderbemittelte Familien.
Für die Jugend ist es mein Ziel das Cohousing Rosenbach am Nikoletta-Platz zu realisieren. Das Cohousing hat es ermöglicht einer Gruppe unter 35-Jährigen Wohnungen zu sehr niederen Preisen zu vermieten. Im Gegenzug leisten diese „sozial nützlichen“ Dienste im Stadtviertel. Es wurden dadurch alternative Möglichkeiten für die Jugendlichen geschaffen, welche ihnen den Weg in die Selbstständigkeit ermöglicht und zwar in einem Kontext von sozialer Verantwortung und persönlicher Entwicklung. Ziel war es den Jugendlichen Formen der aktiven Nachbarschaftshilfe, der Förderung soziokultureller Aktionen und damit den sozialen Zusammenhalt in den Stadtvierteln zu fördern. Rosenbach ist dabei ein richtiges Modell für aktive Nachbarschaftshilfe mit vielen verschiedenen Projekten (so z. B. den älteren Nachbarn die Einkäufe nach Hause zu bringen, kulturelle Aktivitäten zwischen den Genrationen und vieles mehr). Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das ich vorhabe auch anderswo umzusetzen.
Außerdem bin ich dabei eine weitere Form des Cohousing auszuarbeiten, diesmal ein „Mehrgenerationen-Cohousing, welches die Nachfrage der Jugendlichen nach Wohnraum mit den Bedürfnissen der älteren Personen, welche in viel zu großen Wohnungen leben, vereinen.
Die Entwicklung unserer Gesellschaft fordert uns dazu auf Maßnahmen zum Schutze unserer älteren Mitbürger, welche einen immer größeren Teil unserer Gesellschaft bilden, umzusetzen, jedoch müssen wir auch an die Alleinerziehenden, an jene Familien denken, an getrennte Väter und Mütter, an Singles.
 
Südtiroler Freiheit: Die Wohnungspreise müssen grundsätzlich niederer werden. Ohne Lottogewinn oder finanzielle Unterstützung von Seiten der Eltern (Großeltern) ist der Kauf einer Wohnung wie beispielsweise eine Vierzimmerwohnung für eine vierköpfige Familie nicht mehr möglich.
Mietbeiträge sollen an aktuelle Mietpreise angepasst werden. Günstigere Strom-, Wasser-, Müll-, Gastarife bzw. Beträge für diese „zwingenden“ Kosten gewähren.
 
Südtiroler Volkspartei: Die Südtiroler Volkspartei hat sich dafür eingesetzt, einige Verbesserungen auf den Weg zu bringen: z.B. zusätzliche finanzielle Mittel für den geförderten Wohnbau, das Wohnbausparen, die Vorfinanzierung des Steuerbonus, neue Formen von co-housing, etc.
Zukünftig muss man in enger Abstimmung mit den zuständigen Organisationen neue Formen und Wege im Bereich des leistbaren Wohnens finden, um auch den neuen Herausforderungen der Familien gerecht zu werden.
 
Team Köllensperger:  Zu allererst müssen Anreize geschafft werden, um die abnorme Anzahl leerstehender Wohnungen an den Immobilienmarkt zurückzubringen. Dazu dienen Modelle von Mietausfall-Versicherungen oder Vermieterschutzmaßnahmen. Das WOBI sollte leer stehende Wohnungen anmieten und zum Landesmietzins weitervermieten. Der Bau von Mehrgenerationenhäuser soll finanziell besser gefördert werden. Miete mit Kaufoption soll neu angedacht werden. Kostensparende Maßnahmen, wie Mikrofernheiznetze sollen zusätzlich gefördert werden. Die Zahl der Kinder kann bei den Rangordnungen zwecks Vergabe der WOBI-Wohnungen sowie beim Kauf oder Bau einer geförderten Wohnung in stärkerem Maß berücksichtigt werden.
 
Verdi – Grüne - Verc: E’ indispensabile dare delle risposte a quella fascia di famiglie che dispongono di un reddito non così basso per poter accedere all’ edilizia sociale, ma allo stesso tempo non dispongono delle risorse necessarie per affrontare il libero mercato.
In concreto l’IPES e imprese private convenzionate potrebbero mettere a disposizione alloggi ad un canone (calmierato) inferiore a quello di mercato, a favore di quelle famiglie che non sono in grado di sostenere l’onere di un canone di mercato.
Si può prevedere la possibilità di concedere dei prestiti a condizioni favorevoli a quelle famiglie in temporanea difficoltà finanziaria che necessitano di far fronte a determinate spese (sanitarie, assistenziali, scolastiche, abitative). Un prestito massimo di € 10.000 erogato da un Istituto Bancario convenzionato, sul quale interverrebbe la provincia abbattendo gli interessi passivi.

7. Come intende creare nuove opportunità abitative per le persone con disabilità fisica o cognitiva?

7. Come intende creare nuove opportunità abitative per le persone con disabilità fisica o cognitiva?

BürgerUnion: Durch die Unterstützung der öffentlichen Hand für Wohngemeinschaften. Co-Housing wird in den nächsten Jahren sicher vermehrt ein Thema für Südtirol werden. Zudem sollen generationsübergreifende Kondominien mit und für Menschen mit Beeinträchtigung errichtet werden.
 
Die Freiheitlichen: Es müssen unbedingt temporäre Aufnahmeplätze für Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen werden, damit Angehörige, die ihre Leute pflegen, mindestens 2 Wochen psychophysischen Urlaub für die 2. Pflegestufe und mindestens 3 Wochen ab der 3. Pflegestufe nehmen können (verpflichtend und bezahlt). Diese mussten nicht unbedingt in Pflege- oder Altersheimen untergebracht werden, sondern können auch von anderen geprüften Stellen gepflegt werden.
Neue Wohnformen (Wohngemeinschaften) für selbständige Senioren und/oder Menschen mit Beeinträchtigung sollen zugelassen und von der öffentlichen Hand gefördert werden. Es muss sichergestellt sein, dass sozialverträgliche Tarife für Pflegeheime für diejenigen Menschen, die nicht zuhause gepflegt werden können, zur Anwendung kommen.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Costruendo delle possibilità di abitazioni in strutture come alloggi protetti all’interno di strutture di assistenza con personale adatto che assista queste persone. Dando loro la precedenza nell’assegnazione degli alloggi Ipes che devono essere adattati alle esigenze in modo più elastico. Se un appartamento adatto non c’è deve essere necessariamente riadattato uno che non aveva all’origine quelle caratteristiche.
 
Partito Democratico: In den Ranglisten Zuweisung der Wohnungen des WOBI werden die Personen mit physischen oder psychischen Handicaps berücksichtigt. Sie werden in eigenen Ranglisten aufgenommen, um so innerhalb kurzer Zeit für deren Bedürfnisse geeignete Wohnungen, d.h. z.B. Wohnungen ohne architektonische Barrieren, zur Verfügung stellen zu können.
 
Südtiroler Freiheit: Förderung des betreuten Wohnens im Gemeindegebiet der beeinträchtigten Menschen, um in der Nähe ihrer Familien/Bezugspersonen zu sein und dennoch eigenständig zu leben.
 
Südtiroler Volkspartei: Auch in diesem Bereich hat die Südtiroler Volkspartei in den letzten Jahren viel auf den Weg gebracht:  z.B. das Gesetz für Menschen mit Beeinträchtigung, 80 dezidierte Stellen in der Landesverwaltung, neue Wohnmöglichkeiten, die mit Landesgesetz eingeführt worden sind. Die Würde des Menschen, unter die auch das autonome Leben fällt, hat für uns oberste Priorität.
 
Team Köllensperger: Hier sollen unter anderem Wohngemeinschaften, je nach Bedarf, mit und ohne Betreuung mehr Eigenständigkeit ermöglichen. Auch die Kombination mit Seniorenwohnungen ist eine Variante.
 
Verdi – Grüne - Verc: Va pensata un’edilizia che tenga in considerazione le disabilità di vario genere. Senza creare ghetti ma inserendo appartamenti pensati per le disabilità all’ interno di condomini.
Il filo conduttore dev’essere l’inclusione e la diversificazione, cercando di rispondere alle varie esigenze del singolo e per categoria (di disabilità e capacità/risorse). In più bisogna prevedere una certa flessibilità nel tempo, dato che i bisogni e le realtà individuali e famigliari cambiano (diverse fasi della vita!). Altre idee: il co-housing solidale e come accennato prima le case multigenerazionali.
 

8. Riguardante il c.d. "Harmonisierungsdekret" varato dalla Provincia autonoma di Bolzano, come si può evitare che le famiglie altoatesine dipendano per tutta la vita dalle loro famiglie di origine?

8. Riguardante il c.d. "Harmonisierungsdekret" varato dalla Provincia autonoma di Bolzano, come si può evitare che le famiglie altoatesine dipendano per tutta la vita dalle loro famiglie di origine?

Il “Regolamento relativo agli interventi di assistenza economica sociale ed al pagamento delle tariffe nei servizi sociali“ (c.d. Harmonisierungsdekret), varato dalla Provincia autonoma di Bolzano, prevede all'interno di ogni domanda di contributo di carattere abitativo e sociale la valutazione delle proprietà dei familiari. Come si può evitare che le famiglie altoatesine dipendano per tutta la vita dalle loro famiglie di origine?

BürgerUnion: Das Harmonisierungsdekret gilt es sofort zu streichen. Dies ist nur eine Schikane.
 
Die Freiheitlichen: Die EEVE-Kriterien müssen angepasst werden durch Anhebung der Freibeträge, Abzüge wie bei der Steuererklärung ermöglichen, um Sparer nicht zu bestrafen und Familien zu stärken. Gleichzeitig müssen neue Kriterien erstellt werden, die den Besitz der Ursprungsfamilie neu definieren.
Ausländische Mitbürger sollen bei der EEVE-Verfassung einen Nachweis von ihrem Konsulat erbringen, der ihre Vermögenssituation im Heimatland nachweist. Nicht nachprüfbare Eigenerklärungen sollen nicht mehr zulässig sein.
 
L'Alto Adige nel Cuore: Bisognerebbe che il reddito della famiglia di origine pesasse solo se l’interessato ha accesso agli utili di famiglia. Altrimenti ogni individuo è da valutare per se stesso, non per i beni di famiglia.
 
Partito Democratico:  Das ist eine sehr relevante Angelegenheit und wir sind uns bewusst, dass dieses System zu reformieren ist. Effektiv, sehr oft gibt es besondere und heikle Familiensituationen, Trennungen oder Reibereien, welche die Kinder von der eigenen Familie entfernen. In solchen Fällen ist es nicht richtig diese mit der Bewertung des Vermögens der Familie zu pönalisieren.
 
Südtiroler Freiheit: Viele Personen in unserem Land kommen mit ihrem Einkommen oder ihrer Rente nicht über die Runden und erhalten beispielsweise einen Mietbeitrag um überhaupt kostendeckend zu leben. Doch beim Ansuchen um Kindergeld, Ticketbefreiung oder um ein Stipendium wird der Mietbeitrag als Einkommen verrechnet und alle weiteren Beiträge werden deshalb gekürzt oder gar gestrichen. Das ist absurd. Damit wird die Notsituation kein bisschen besser.
 
Südtiroler Volkspartei: Diese Diskussion ist eine gesamtgesellschaftliche Diskussion und betrifft nicht nur die Südtiroler Volkspartei. Um auf gerechte Weise und verantwortungsbewusst Steuergelder zu investieren, ist es erforderlich, jene Menschen zu unterstützen, die es am notwendigsten haben. Natürlich dürfen dabei keine negativen Auswirkungen auf den Mittelstand entstehen.

Team Köllensperger:  Die tatsächliche „materielle“ Wechselwirkung zwischen der Ursprungsfamilie und der zu fördernden Familie bzw. Person muss ZU JEDEM ZEITPUNKT einzelfallbezogen prüfbar sein. Es muss ausgeschlossen werden, dass in einem zerrütteten Verhältnis Vermögens- und Einkommenswerte der Ursprungsfamilie einen Ausschluss von Sozialleistungen bewirken. Man wird für eine gerechte Verteilung um das Instrument einer glaubwürdigen Individualbewertung nicht herumkommen.
 
Verdi – Grüne - Verc: La valutazione delle proprietà dei famigliari dovrebbe avere un valore solo indicativo ma non intervenire assolutamente nel calcolo di ammissibilità a contributi.
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Iniziativa per la conciliabilità di lavoro e famiglia in Alto Adige

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KVW/ACLI - Katholischer Verband der Werktätigen

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Piattaforma altoatesina per famiglie monogenitoriali

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Associazione “Väter aktiv - Padri attivi”

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