Projekt Frühe Hilfen Südtirol

bild von mitarbeiter Christa Ladurner Christa Ladurner Projekt 9.5.2018 Teilen

Bild: fotolia - Zone Creative

Pilotprojekte in den Sprengeln

Frühe Hilfen zielen darauf ab, die Entwicklungsmöglichkeiten und Gesundheitschancen von Kindern und Eltern frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Es handelt sich dabei um lokale multiprofessionelle Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren. Deshalb ist eine enge Vernetzung und Kooperation des Sozial- und Gesundheitswesens, sowie des Betreuungsbereiches zentral. Die Einbindung des zivilgesellschaftlichen Engagements hat ebenso eine bedeutende Funktion.

Von 2014 bis 2016 wurde das Forschungsprojekt „Frühe Hilfen Südtirol“ im Auftrag der Abteilung Soziales (Amt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion) gemeinsam mit dem Forum Prävention in Kooperation mit der Pflegedirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes, der Freien Universität Bozen-Brixen und dem Zentrum für Forschung und Praxisentwicklung für Gesundheitsberufe der Claudiana durchgeführt. Ergebnis dieses Forschungsprojektes ist ein umfassender Forschungsbericht (Frühe Hilfen Südtirol - Kurzbericht).

Seit 2017 werden nun zwei Pilotprojekte in zwei Sprengelgebieten durchgeführt, um die Entwicklung von lokalen Frühe-Hilfen-Netzwerken zu erproben. Es geht darum, die interdisziplinäre Kooperation durch Einbindung der haupt- und ehrenamtlichen Partner zu stärken und die Abstimmung der Angebote zu fördern. Langfristig sollen für die Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren vermehrt niederschwellige und aufsuchende Initiativen bereitgestellt und der Zugang zu Information erleichtert werden.

Infolge der Erprobung in den beiden Pilotsprengeln soll eine Ausweitung von lokalen Frühe-Hilfen Netzwerken im gesamten Land angestrebt werden, mit dem Ziel vor allem Eltern in belasteten Situationen angemessen zu unterstützen.

Folgende Aufgabenbereiche werden  vom Forum Prävention - Fachstelle Familie im Pilotprojekt übernommen:
  • Verfassen der Arbeitskonzepte für die Pilotprojekte in den Sprengeln
  • Informationsweitergabe und Fortbildungen für Mitarbeiter/innen des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Kleinkinderbetreuungseinrichtungen und des Ehrenamtes
  • Dokumentation der Arbeiten in den Sprengeln und Zusammenarbeit bei der Begleitforschung
  • Weiterführen des internationalen Fachaustausches mit den Nationalen Zentren Frühe Hilfen in Deutschland und Österreich sowie Fachleuten aus der Schweiz
  • Implementierung neuer Angebote für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern
  • Fachlicher Transfer zu den politischen Vertreter/innen und den Führungsebenen in der Verwaltung sowie im Gesundheits- und Sozialbereich
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