Nichtrauchen ist Trend

News 31.5.2017 Teilen

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Pressemitteilung zum Weltnichtrauchertag 2017

Dass Rauchen die Gesundheit gefährden kann, ist mittlerweile allen bekannt. Wer regelmäßig raucht oder in anderer Form Tabak oder Nikotin konsumiert, gewöhnt sich zudem schneller als er denkt an dessen Wirkung und mit dem Aufhören wird es immer schwieriger. Zudem können bestimmte Gewohnheiten oder Situationen, das Bedürfnis, sich eine kurze Pause zu gönnen oder Stress abzubauen, das Rauchverhalten festigen. Tabakkonsum macht abhängig – und das bei regelmäßigem Konsum auch schon nach relativ kurzer Zeit.

Bei Alternativformen des Tabakkonsums, wie etwa das Rauchen der Wasserpfeife, den Konsum von Mundtabak (Snus bzw. Makla) oder das „Dampfen“ der E-Zigarette wird oftmals die Gesundheitsgefährdung unterschätzt. Außerdem gilt auch bei diesen Formen der Nikotinaufnahme gleich wie beim Zigaretten-Rauchen, dass rasch eine Abhängigkeit entstehen kann. Erfreulich ist, dass immer weniger Personen – auch Jugendliche – sich auf die Risiken des Rauchens einlassen wollen. Die aktuelle Entwicklung zeigt: Das negative Image von Rauchen und das wachsende Gesundheitsbewusstsein sind mitverantwortlich, dass mittlerweile die Anzahl jener jungen Menschen, die mit dem Rauchen gar nicht anfangen, immer größer wird. Der Vergleich der Südtiroler HBSC-Studien von 2009/10 und 2014, in denen jeweils Mittelschüler befragt wurden, zeigt eine steigende Tendenz des Anteils der Nichtraucher in allen Altersgruppen (11-, 13- und 15-Jährige). Die Mehrheit der in der Studie befragten Schüler und Schülerinnen ist Nichtraucher und der Anteil der Raucher und Raucherinnen unter jungen Menschen wird über die letzten Jahre konstant geringer. Beispielsweise sinkt der Anteil der regelmäßigen Raucher und Raucherinnen bei den 15-Jährigen in den letzten 10 Jahren auf über die Hälfte von 21,1% (2005/6) auf 9,4% (2014).

Auch bei den Erwachsenen ist laut dem Landesstatistikamt ASTAT (2016) die Raucherquote leicht rückläufig. Kurz gesagt: Nicht-Rauchen wird immer mehr zur sozialen Norm. Dazu beigetragen haben sicher gesetzliche Maßnahmen im Sinne des Nichtraucherschutzes sowie präventive Maßnahmen, wie sachliche Informationsvermittlung für Jugendliche und Erwachsene und interaktive Projekte für Jugendliche in Schulen und Jugendeinrichtungen.

Die Fachstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Stiftung Forum Prävention bietet seit Jahren an Schulen den „Free-your-Mind-Parcours“ als interaktive Informationsveranstaltung zum Rauchen und das „Free-your-Mind-Gruppenprogamm“ als Unterstützung zur Rauchreduktion oder zum Rauchstopp an. Wer sich über das Thema Rauchen informieren möchte, kann die Internet-Seite www.forum-p.it besuchen, auf der es Informationen und Downloads gibt, oder sich direkt an das Forum Prävention wenden.
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Broschüre - Frauen und Rauchen

26.5.2017

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Selbsthilfebroschüre für Raucher und Raucherinnen

30.1.2017

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Alles im Griff?!

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Ein Workshop zu den Themen "Tabak" und "Alkohol"...

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Free your mind - Infoseite für Jugendliche rund ums Rauchen
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Free your mind - Infoseite für Jugendliche rund ums Rauchen

10.5.2016

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