Erste Hilfe leisten

bild von mitarbeiter Sarah Trevisiol Sarah Trevisiol Info 23.1.2018 Facebook Teilen

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Rechtliche Aspekte

 Hilfe in einer Notsituation zu leisten, ist eine bürgerliche und moralische. Eine Erste Hilfe Leistung umfasst diverse Aktivitäten: Vom Anruf der Notrufnummer 112 bis zur grundlegenden kardiopulmonalen Reanimation und frühen Defibrillation, die für die Aufrechterhaltung und Verbesserung des klinischen Zustands der verletzten Person notwendig sind.

Erste Hilfe Leistung ist jedoch nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Verpflichtung.

Die gelegentlichen RetterInnen - keine ausgebildeten RettungshelferInnen - bewegen sich innerhalb dieser Artikel des italienischen Strafgesetzbuches: Art. 593 des Strafgesetzbuches "Unterlassung der Hilfeleistung" und Art. 54 des Strafgesetzbuches "Status der Notwendigkeit".
 

Was bedeutet es Erste Hilfe zu unterlassen?

Nach Art. 593 des Strafgesetzbuches wird die Straftat der UNTERLASSUNG begangen, wenn jemand „einen Minderjährigen oder eine andere Person, die nicht in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, aufgrund einer Beeinträchtigung des Geistes oder des Körpers, aus Altersgründen oder sonstigem, eine verletzte oder anderweitig gefährdete Person oder einen anscheinend oder unbelebten Körper, nicht die erforderliche Hilfe leistet oder die Behörde unverzüglich benachrichtigt und dafür mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe von bis zu 2.500 Euro bestraft werden kann.“
Die einzige Ausnahme Rettungsverpflichtung nicht leisten zu müssen, besteht im Falle von Umweltrisiken, die das Leben und die Sicherheit der RetterInnen gefährden könnten, wie das Vorhandensein von giftigen Gasen, Bränden, freiliegenden Hochspannungskabeln, gefährlichen Strahlen usw. Dennoch müssen selbstverständlich die Rettungsdienste angefordert werden.
 

Was bedeutet "Notwendigkeit-Status“?

Notwendigkeits-Status ist laut Art. 54 des Strafgesetzbuches, wenn die geschädigte Person in ernsthafter Lebensgefahr ist und die Rettung des Opfers notwendig ist, um dessen Leben zu retten, aber  eventuelle Kollateralschaden auftreten könnten. Die Rettung ist in diesem Fall dennoch vorzuziehen, anstatt die verletzte Person sich selbst zu überlassen. 
 
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