Eltern wollen keinen „Aufbewahrungsnachmittag“ im Kindergarten

bild von mitarbeiter Christa Ladurner Christa Ladurner Info 16.5.2017 Facebook Teilen

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Eine Zweiteilung des Kindergartens ist keine Lösung

Der jüngste Vorschlag der Kindergartengewerkschaften, um die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern, fordert die Reduzierung der Arbeitszeit auf 25 Wochenstunden. Der Kindergarten würde mittags enden und am Nachmittag sollten Vereine und Genossenschaften eine Betreuung in der Kindergartenstruktur anbieten. Dieser Vorschlag zielt auf eine Zweiteilung des Kindergartens in einen bildungslastigen "Vorschulvormittag", durchgeführt von öffentlich bedienstetem, pädagogischem Fachpersonal, und einer Betreuung am Nachmittag, die an private Organisationen delegiert werden sollte. Ein solches Modell ist derzeit in Form der Nachmittagsbetreuung bereits bei Schulkindern vorgesehen, funktioniert aber vielfach nicht gut und wird nicht flächendeckend angeboten. Der Vorschlag der Gewerkschaften ist demzufolge in keiner Weise eine Lösung für die Schwierigkeiten im Kindergarten (zu große Gruppen, Kinder mit Migrationshintergrund, Überlastung des Personals etc.). Es würden sich vielmehr zahlreiche neue Problemfelder eröffnen.

Die in der Allianz für Familie zusammengeschlossenen Organisationen sprechen sich im Sinne der Kinder gegen einen Wechsel der Bezugspersonen während des Tages aus, denn kleine Kinder brauchen verlässliche Beziehungen. Es stellt sich die Frage, wie es zu rechtfertigen ist, dass in ein und derselben Struktur vormittags Personal mit Stammrolle und nachmittags prekär beschäftigtes Personal – höchstwahrscheinlich schlecht entlohnt und kaum ausgebildet – die gleichen Aufgaben erledigt? Wir befürchten zudem, dass vielerorts - vor allem auf dem Land - diese Nachmittagslösung gar nicht angeboten werden kann, weil die dafür erforderliche Mindestanzahl der Kinder nicht erreicht wird. Die Umsetzung dieses Modell würde auch einen erheblichen Anstieg der Kosten mit sich bringen, die dann höchstwahrscheinlich teilweise auf die Eltern abgewälzt würden. Diese Zweiteilung des Kindergartens enthält keinerlei Lösungsansätze für die wahren Herausforderungen unserer Zeit: Mehrsprachigkeit, individuelle Entwicklung der Kinder, Vereinbarkeit von Beruf und Familie...

Unsere Forderungen sind: Der Kindergarten ist derzeit ein hochwertiges Angebot, das in der bisherigen Form weitergeführt werden, bzw. weiter ausgebaut werden muss. Um dem Personalmangel entgegen zu wirken, sollten neben dem gut qualifizierten Personal Hilfskräfte eingestellt werden, die in Kooperation die Kindergärtnerinnen unterstützen. Auf diesem Weg kann die Arbeitsbelastung reduziert und besser individuell auf die Kinder eingegangen werden. In einem solchen Modell können dann in einem zweiten Schritt die Öffnungszeiten ausgedehnt und ein Angebot während der Sommerferien geschaffen werden.
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