Infes - Liebe Dich so wie Du bist

Die gängigen Idealbilder eines „perfekten“ Körpers setzen nicht nur viele Menschen unter Druck, sondern bewirken auch ein gestörtes Körperbild. Die Kampagne „Liebe Dich so wie Du bist“ ermutigt Menschen, und vor allem Frauen, sich mit dem eigenen Körper anzufreunden und diesen zu lieben.

Familie - Frühe Hilfen

Der gesellschaftliche Wandel färbt massiv auf die familiären Situationen ab. Eltern, vor allem Mütter, beklagen Überforderung und empfinden eine gewisse Belastung, die auf das Kind abfärbt. Das Projekt „Frühe Hilfen“ unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis hin zum dritten Lebensjahr, vor allem in Belastungssituationen. Die „Frühen Hilfen“ sind Systeme, die junge Familien entlasten und unterstützen, wobei die Hilfe schnell und frühzeitig angeboten wird. Die Initiative ist ein Kooperationsprojekt zwischen Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Betreuungswesen.

Gewalt - NO Hate

In Zeiten des digitalen Wandels sind Themen wie Cybermobbing und Hate- Speech in aller Munde. Das Projekt „NO Hate“ bietet Jugendlichen die Möglichkeit sich in unterschiedliche Rollen zu versetzten und den Umgang mit verschiedenen Emotionen zu erlernen. Ermöglicht wird dies durch den Austausch in Schulen und Jugendzentren. Die Methoden des kreativen Schreibens und Gesprächs sind Mittel, sich den Themen, in einem sicheren Rahmen, zu nähern, Jugendlichen ein Sprachrohr zu geben und ihnen die Möglichkeit zu bieten sich fallen zu lassen.

Sucht - Regulierung von Cannabis

Meist suchen bereits abhängige Konsumenten den Kontakt zu Einrichtungen erst viel zu spät auf. Gründe dafür sind Angst, das fehlende Vertrauen in Institutionen oder das Bewusstsein von negativen Konsequenzen. Um den Kontakt mit Konsumenten besser herstellen zu können, müssen andere Möglichkeiten für den Kauf von Cannabis, die sich nicht auf den Schwarzmarkt beziehen, geschaffen werden. Durch eine Regulierung, welche mit bestimmten Bedingungen in Verbindung steht, können neue Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Sucht- Streetlife

Das suchtpräventive Nightlife Projekt ist in verschiedenen Formen auf diversen Veranstaltungen in ganz Südtirol unterwegs. Im Vordergrund steht die Förderung des Partyniveaus und die Aufklärungsarbeit zum Drogenkonsum. Junge Menschen sollen sich gut informieren bevor sie konsumieren. Durch das Miteinbeziehen junger Leute werden Brücken geschlagen, wodurch auch Tabuthemen gebrochen werden. Dadurch wird präventiv gehandelt, damit sich weder Sucht noch größere Problematiken entwickeln.

Jugend - Streetwork BZ

„Streetwork BZ“ fängt Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen mit auffälligen Verhaltensweisen oder Drogenkonsum auf, indem die „Streetworker“ den Jugendlichen einen Anschluss ermöglichen und ein Netzwerk aufbauen. Durch Empathie, Problemlösung, Intuition und Kreativität erarbeiten sie sich einen Zugang zu den Betroffenen und bauen eine Vertrauensbeziehung zu ihnen auf, mit dem Ziel der Rehabilitation und Resozialisierung.