112 - In Notfällen anrufen

bild von mitarbeiter Sarah Trevisiol Sarah Trevisiol Info 23.1.2018 Facebook Teilen

Bild: Gruppe Gut

Einheitliche europäische Notrufnummer

Die einheitliche europäische Nummer 112 wurde mit der Richtlinie 91/396/EWG eingeführt, um den BürgerInnen eine in allen Mitgliedstaaten gültige Notrufnummer zur Verfügung zu stellen. Notfalldienste in der gesamten Europäischen Union können jetzt im Bedarfsfall kostenlos über die 112 aus dem Fest- oder Mobilfunknetz erreicht werden.


Was macht die 112
 
112 ist ein kostenloser 24-Stunden-Service in allen Ländern der Europäischen Union und ist sowohl über Festnetz- als auch über Mobiltelefone verfügbar. Jeder Notruf wird an den entsprechenden Rettungsdienst (Gesundheitsdienst 118, Polizei 113, Carabinieri 112 und Feuerwehr 115) weitergeleitet.
 
Der neue Dienst bietet konkrete Vorteile für die BürgerInnen:
  • Die Wartezeiten reduzieren sich
  • Anrufe können lokalisiert werden: Das mobile oder stationäre Gerät wird identifiziert und der Ort des Notrufes lokalisiert, um den Rettungsdienst so genau wie möglich zu leiten.
  • Der 112-Anruf ist auch über die App "112 - Where are U" möglich, die AnruferInnen werden dank GPS auf allen Smartphones rechtzeitig lokalisiert. Die Anwendung dieser App ist nicht nur einfach sondern garantiert auch Menschen mit Beeinträchtigung und jenen, die in einer Notsituation nicht sprechen können (z.B. bei nächtlichen Einbruch), den Zugang zum Dienst und ermöglicht ihnen, einen "stummen Anruf" zu tätigen.
  • 112 wird einen weiteren unschätzbaren Service für Notrufe bieten: Simultanübersetzung in 38 verschiedene Sprachen. Die BürgerInnen, die eine Fremdsprache sprechen oder die TouristInnen in Schwierigkeiten, können die 112 anrufen und sowohl mit der/m zuständigen MitarbeiterIn sprechen als auch gleichzeitig mit einem/r muttersprachliche/n DolmetscherIn sprechen. Der Übersetzungsservice ist 24 Stunden am Tag, an jedem Tag des Jahres, garantiert.
  • Anrufe werden gefiltert: Es geht auch darum, die Notrufdienste nicht mit Anrufen zu überlasten, die keine wirklichen Notfälle und in denen kein sofortiges Eingreifen von Feuerwehrleuten, Polizei, Carabinieri, Erste Hilfe erforderlich ist. In diesen Fällen werden die Anrufe an Telefonzentralen weitergeleitet, die den BürgerInnen hilfreiche Ratschläge erteilen können.
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