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01.02.2012
Großer internationaler Kongress am 08. und 09. März 2012 zum Thema "Präventionsarbeit in repressiven Zeiten"
31.01.2012
Af Zack Du bist zwischen 15 – 17 Jahre alt und bereit für das Sommererlebnis? Dann bist du bei uns genau richtig!
07.11.2011
Neue Web Seite: www.trinkenmitmass.it
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Projekte im Kinder- und Jugendbereich


„Take Care“: ein europäisches Projekt zur Reduzierung des Alkoholkonsums und angewandte Jugendprävention für die Gemeinde Brixen.

„Take Care“ ist ein innovatives Projekt auf europäischer Ebene, mit präventiven und erzieherischen Zielen, für Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren, zum Thema „Alkoholkonsum“.

Bei diesem Projekt arbeitet das Forum Prävention mit dem Ufficio Giovani der Provinz zusammen und wird vom Kassianeum Brixen unterstützt um ein wichtiges Präventionsprogramm für Jugendliche aus 10 europäischen Ländern zwischen 12 und 21 Jahre umzusetzen. Die Innovation des Konzept besteht in der Betreuung verschiedener Zielgruppen rund um das Thema „Alkoholkonsum“, nicht nur für die ersten und direkten Betreffenden, den Jugendlichen. Andere involvierte Zielgruppen sind: die Eltern, die „Schlüsselpersonen“, die mit den Vertrauensbeziehungen der Jugendlichen in Verbindung treten, und die Verkäufer von Alkohol des Territoriums. Für jeden einzelnen von ihnen ist eine spezifische präventive und pädagogische Aktion vorgesehen. Für die Jugendlichen handelt es sich dabei ihren Alkoholkonsum, in einem geschützten aber intensiven (und kostenlosen) Rahmen, erlebt in der Gruppe von Gleichgesinnten, zu reflektieren. Dabei wird die „Erlebnispädagogik“ und der „Risflecting“ Ansatz angewandt.
Bis zu Beginn des neuen Jahres ist es für Jugendliche, Eltern, Jugendarbeiter (Ausbildung in Motivierender Gesprächsführung) und Verkäufer noch möglich sich für das Projekt anzumelden.
 
„Af Zack“ ist ein spezielles Sommerangebot für Jugendliche aus ganz Südtirol im Alter von 15 – 17 Jahren in einem Selbstversorgerhaus in der Schweiz. Die Sommerwoche „Af Zack“ soll vor allem eine Woche für den Jugendlichen sein. Neben einer kreativen Freizeitgestaltung und dem Erledigen des Haushalts stellen wir die Themen und Fragen der Jugendlichen in den Mittelpunkt.
Informationen für die Eltern
Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Laut der Südtiroler HBSC Studie 2006 wurden 38,5% der 13-Jährigen deutsch sprachigen Jugendlichen und 21% der 13-Jährigen italienisch sprachigen Jugendlichen mindestens einmal gemobbt. 49,3% der 13-jährigen deutschsprachigen Jugendlichen und 35,1% der 13-Jährigen italienisch sprachigen Jugendlichen gaben an, in den letzten paar Monaten mitgemacht haben, als jemand in der Schule schikaniert wurde.
Aus den Ergebnissen der „Erhebung gegen Extremismus in Südtirol“, die 2010 durchgeführt wurde, geht hervor, dass 50% der befragten Schulen Mobbing als extremes Verhalten in Form von verbalen Attacken bis hin zu tätlicher Gewalt in ihrer Struktur wahrnehmen.
Bei Schülermobbing oder „Bullying“ handelt es sich um eine Form von Machtmissbrauch, der von psychischer, über verbale bis hin zu körperlicher Gewalt gehen kann. Dieses Verhalten kann sich sowohl auf der sozialen Ebene als auch auf ein gesundes Wachstum negativ auswirken. Studienergebnisse zeigen, dass Mobbingopfer häufiger mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Sie leiden unter Beschwerden wie Kopf-, Rücken-, Bauchschmerzen oder Schlafstörungen. Gemobbte schätzen ihre eigene Leistungsfähigkeit häufig schlechter ein, sind unzufriedener mit ihrem Aussehen, verbringen seltener Zeit mit Freunden und greifen als Bewältigungsstrategie eher zu Zigaretten, Alkohol oder anderen Drogen.
Aber auch Mobbing auszuüben kann negative Folgen mit sich bringen. Lernen Täter/innen beispielsweise nicht Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, so kann sich ein antisoziales Verhalten entwickeln, das Auswirkungen auf der individuellen, aber auch auf der Beziehungsebene zur Folge hat. Zu beachten gilt, dass Täter/innen selbst auch sehr oft Opfer von Gewalthandlungen waren oder sind.
Neben dem/der Mobber/in und dem Mobbingopfer spielen auch die Zuschauer/innen eine wichtige Rolle. Sie beteiligen sich zwar nicht direkt an der Handlung, unternehmen aber auch nichts, um das Opfer zu verteidigen oder den/die Täter/in zur Verantwortung zu ziehen.
Das Forum Prävention hat sich gemeinsam mit dem Deutschen, Italienischen und Ladinischen Schulamt mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt und ein Plakat sowie eine Informationsbroschüre in diesen drei Sprachen erarbeitet.
Ziel dieses Projektes ist es, sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Freunden, Eltern und Lehrpersonen die Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing zu erleichtern.
Das Plakat ist besonders für Grundschüler/innen der 3. bis 5. Klasse geeignet. Es schildert die Geschichte eines Schulkindes das gemobbt wird und durch Unterstützung aus der belastenden Situation wieder herauskommt. Die Illustration wurde speziell für dieses Projekt angefertigt und verlagert die Geschichte in die Tierwelt.
Die Informationsbroschüre enthält wichtige Tipps für das Mobbingopfer selbst und ist sowohl für Kinder als auch Jugendliche im Grund-, Mittel- und Oberschulalter gleichermaßen geeignet. Es gibt klare Anweisungen wie sich (Schul-) Freunde/innen im Falle von Mobbing verhalten sollen und beinhaltet nützliche Informationen für Eltern. Es dient den Lehrpersonen als Hilfsmittel bei der Aufarbeitung des Themas mit Schüler/innen und bei konkreten Mobbingfällen in der Schule. 

Downloads hier:
Mobbingplakat
Informationsbroschüre

Weitere Informationen, sowie Plakate und Broschüren sind beim Forum Prävention erhältlich.
 
ESF-Projekt: „Lehrlinge und Berufsschüler im Vinschgau – Probleme und Chancen der aktiven und selbstverantworteten Gestaltung ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung im Sinne des Lernens im Lebenslauf“ 

Berufsschüler und Lehrlinge sind ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, besonders im ländlichen Raum. Viele Jungen und Mädchen engagieren sich in Betrieben und sind wichtig für das derzeitige und besonders auch zukünftige Funktionieren der Wirtschaft und des täglichen Lebens. Wie die Wirtschaft ständig mit neuen Herausforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert ist, so verändert sich auch die Lebenswelt der Berufsschüler und Lehrlinge. Diese Veränderung möchte dieses Projekt nachzeichnen und dazu beitragen, dass die Position der Berufsschüler und Lehrlinge in der Gesellschaft gestärkt wird.

Ziel dieses ESF Projektes ist es, die Situation der Berufsschüler und Lehrlinge zu erfassen: Ihre Lebenswelt, ihre Selbstsicht, ihre gesellschaftliche Teilnahme, ihr Freizeitverhalten, ihre Vorstellungen und Werte.

Projektträger: Jugenddienst Ober-, Mittel- und Untervinschgau
Projektleitung: Konrad Meßner
Projektbegleitung: Armin Bernhard
Mitglied Kerngruppe: Christa Ladurner, Forum Prävention
Wissenschaftliche Begleitung: Petra Flieger, Institut für Erziehungswissenschaften Uni Innsbruck
Finanzierung: Abteilung 20 - Deutsche und ladinische Berufsbildung 

Weitere Infos: 0471/324801
 
 

Im Auftrag des Amtes für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Abteilung Gesundheitswesen

Übergeordnetes Ziel der gesamten präventiven Tabakkampagne „Free your mind“ ist, - unter Vermeidung einer Stigmatisierung von Raucher/inne/n - den Trend in Richtung „Nichtrauchen“ zu stärken. Sie richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene.

Die gesamte Kampagne beinhaltet vier unterschiedliche Maßnahmen:

  1. die Website www.free-your-mind.it für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich über die Themen "Tabak" und "Rauchen" informieren wollen;
  2. Werbematerialien für Jugendliche in Form von Give away Artikeln (T-shirts, Aufkleber, Buttons, Schlüsselanhänger, Kappen, Labello, etc.);
  3. den Mitmach-Parcours für Schüler/innen an Mittel-, Ober- und Berufsschulen;
  4. das Gruppenprogramm für jugendliche Raucher/innen zur Rauchreduktion oder -abstinenz
 
 
Im Auftrag des Amtes für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Abteilung Gesundheitswesen

Entwicklung des Gruppenprogramms
In Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen wurde in Südtirol 2007 ein Raucherausstiegs- bzw. Reduktionsprogramm für Jugendliche entwickelt. In der Pilotphase kam es zu mehreren Durchführungen in Heimen und Oberschulen. Die Inhalte des Gruppenprogramms wurden in allen Schritten von einem externen Forschungsinstitut evaluiert. Die Jugendlichen wurden in Telefoninterviews und mittels Fragebogen befragt. Parallel dazu füllten die Kursleiter/innen Leitfäden aus, anhand derer sie über ihre Erfahrungen. Daraus resultierten Verbesserungsvorschläge, welche die zu laufend eingearbeitet wurden. Im Herbst 2007 wurde ein erster Zwischenbericht vorgelegt. 
Im Jahr 2008 kam es zu weiteren 10 Durchführungen in unterschiedlichen Settings mit ca. 100 Jugendlichen. Parallel dazu wurde das Programm übersetzt und adaptiert. Im Herbst fand ein Probedurchlauf an einer italienischen Oberschule statt. 

Das Gruppenprogramm
Das entwickelte "Free your mind"-Gruppenprogramm umfasst sechs Treffen zu je 1,5 Stunden. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15  und 20 Jahren. Die Gruppengröße ist auf maximal 10 Teilnehmer/innen beschränkt. 
Es handelt sich um ein interaktives Programm, das in verschiedene Phasen aufgeteilt ist: 
- Vorbereitung 
- Konsumreduktion bzw -beendigung und 
- Stabilisierung.

Der definitive Abschlussbericht (abschlussbericht_fym-gp_09_ak.pdf) mit den ersten Ergebnissen aus den Follow Up-Befragungen wurde im Sommer 2009 veröffentlicht.
 
 
Pit Stop ist ein Projekt im Bereich der selektiven Prävention auf Partys und Festen, am Abend und in der Nacht. Es richtet sich vor allem an die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Ziel über das eigene Risikoverhalten (problemhafter Alkohol- und Substanzkonsum, Autofahren in betrunkenem Zustand, usw.) nachzudenken. Dieses Ziel wird durch das Angebot einer Ruheoase und die Möglichkeit zu Gesprächen mit geschulten Mitarbeitern zu erreichen versucht. Im Jahr 2010 wird das Pit Stop-Team (auf Nachfrage) nur für eine begrenzte Anzahl von Veranstaltungen zur Verfügung stehen und die Energie für die Umsetzung von neuen Ideen nutzen.

Termine 2010 siehe Terminkalender.
 
 
Bereits seit 2003 wird die Fortbildung zum Thema „Motivierende Gesprächsführung in der Jugendarbeit“ für Personen angeboten, die im Jugendbereich tätig sind.
Diese von W. R. Miller und S. Rollnick (1999, 2004) ursprünglich für die Arbeit mit suchterkrankten Menschen entwickelte Art der Gesprächsführung soll auch bei riskant konsumierenden Jugendlichen Reflexion und Veränderungsbereitschaft erhöhen. Zentral ist dabei der grundsätzlich respektvolle Umgang mit Menschen und deren Beweggründen und Entscheidungen.

Ziel dieses Projektes ist es, ein leicht verfügbares und informelles Beratungsangebot für junge Menschen zu schaffen, in dem den Personen, die in verschiedenen Berufsfeldern mit Jugendlichen kontinuierlichen Kontakt haben, ein Instrument zur Verfügung gestellt wird, das sie in informellen, aber doch wichtigen Situationen einsetzen können.
Mittlerweile wurden bereits zahlreiche Fortbildungen durchgeführt, und weitere sind geplant (Informationen hier).
 
 
Projektträger: Jugendzentrum "papperlapapp"

Im Jugendzentrum "papperlapapp" wurde in den letzten Jahren vermehrtes Augenmerk auf  Alkoholprävention bei Jugendlichen gelegt (siehe AHA-Projekt). Da Jugendliche zwar oft glauben, ausreichend über Alkohol und dessen Konsequenzen informiert zu sein, das eigentliche Fachwissen jedoch gering ist und gerade in dieser Thematik Mythen und falsches Wissen überaus verbreitet sind, wurde als letzte AHA-Aktion eine Alkoholausstellung organisiert, bei der sowohl ein theoretischer als auch ein praktischer Teil vorgesehen sind. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen der Jugendlichen sowie das Erarbeiten einer differenzierten und auf Eigenverantwortung zielende Sicht- und Handlungsweise in Bezug auf den Alkoholkonsum. 
Begleitet wird das Projekt-Team dabei von Mitarbeiter/inne/n des Forum Prävention.
 
 
Das Forum Prävention ist bereits seit einigen Jahren Mitglied des italienischen Landesjugendbeirates. Die betreffende Mitarbeiterin nimmt an den vom italienischen Amt für Jugendarbeit einberufenen Treffen, bei denen die Vorschläge zu Fortbildungen und Aktivitäten in den Jugendzentren diskutiert werden, teil. Darüberhinaus war sie bei den Treffen des deutschen, italienischen und ladinischen Landesjugendbeirates zur Auseinandersetzung über gemeinsame Methoden und Ziele in der Arbeit mit jungen Menschen der drei Sprachgruppen anwesend.
 
72h ohne Kompromiss
Sehr viele öffentliche Diskussionen, die sich um das Thema Jugend drehen, werden bevorzugt aus einer Negativperspektive geführt: Jugendliche trinken zu viel, fahren zu schnell, riskieren zu oft, sind schwach, leicht verführbar, gewalttätig und machen Krawall. Die Kreativität, die in jungen Menschen steckt, ihr Engagement für andere oder die Umwelt, ihre Gefühle, Wünsche und ihre politischen Ansichten finden hingegen wenig Aufmerksamkeit. Ebenso kommt selten zur Sprache, wie viele gute jugendspezifische Initiativen und Angebote es gibt, die von den zahlreichen Einrichtungen aus den Bereichen der Jugendarbeit, der Schule, der Kultur, des Sports und des Sozial- und Gesundheitswesen ausgehen.

5 Jugendliche im Alter von 14 bis 19 wollten das - im Rahmen des Projektes 72h ohne Kompromiss - genauer unter die Lupe nehmen und für alternative Blickwinkel sensibilisieren.
Auch gute, positive Aspekte der heutigen Jugend sollen hervorgehoben und bei negativen Vorfällen in Zukunft Verallgemeinerungen in der Presse vermieden werden.
Mit Erfolg und tollen Ergebnissen haben die Jugendlichen die Herausforderung gemeistert und sind ins kalte Wasser der Medienlandschaft gesprungen. 

72h ohne Kompromiss ist ein Projekt der youngCaritas, des Südtiroler Jugendringes, Südtirols Katholischer Jugend und Agesci (italienische Pfadfinder).

Einige Ergebnisse des "72h-Medienmarathons" gibt es hier als Downloads:

- Interviews zum Thema "Jugend und ihr Bild in den Medien"
- Statements Jugend 
- Radiospot
- Homepage 72h ohne Kompromiss
72h ohne Kompromiss
 
 
Dies ist die 2. Auflage der zweisprachigen Broschüre info!girls für Mädchen ab 14 Jahren - herausgegeben von Young+Direct und dem Südtiroler Jugendring in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugendarbeit, JugendInfoGiovani und dem Forum Prävention. 

info!girls enthält Fachinformationen zu den Themen Frau werden, Beziehungen, Gefühle, Liebe und Sexualität sowie Körper, Verhütung und Schwangerschaft. Das Forum Prävention hat den Teil über Mädchen und Rauscherfahrungen in Zusammenhang mit dem Konsum von psychoaktiven Substanzen eingefügt.
Diese kann bei uns im Forum Prävention bestellt oder direkt abgeholt werden.
 
 
In Zusammenarbeit mit dem n.e.t.z. (Arbeitsgemeinschaft der Jugendtreffs und Jugendzentren) 

Das Kerndokument „LANC“ (www.netz.bz.it) wird den Jugendtreffs und Jugendzentren als Grundlage für die Erarbeitung eines auf die jeweilige Einrichtung zugeschnittenen Leitfadens zur Verfügung gestellt. Außerdem besteht bei Bedarf auch die Möglichkeit, dass ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen bei der Ausarbeitung einer verbindlichen Regelung im Umgang mit Alkohol in Jugendtreffs und Jugendzentren, Unterstützung des Forum Prävention in Anspruch anzunehmen.
 
 
Forum Prävention